BerlinRadar: Mitte

Neue Glasplatte für Mahnmal auf Bebelplatz

Der Blick auf die unterirdische Bibliothek, in der leere Regale an die Plünderung der Alten Bibliothek und die Bücherverbrennung auf dem Bebelplatz im Dritten Reich erinnern, ist wieder frei.

Am Donnerstag enthüllten Mittes Stadtentwicklungs-Stadtrat Ephraim Gothe und Daniel Wall von der Wall AG die neue Glasplatte auf dem Mahnmal. Die alte Glasplatte war so stark verschmutzt, dass sie ausgetauscht werden musste. Die Kosten für Pflege und Wartung des Mahnmals wird auch in den kommenden fünf Jahren die Wall AG übernehmen. Der Stadtmöblierer und Außenwerber setzt damit das bereits seit 1996 bestehende Engagement für den Gedenkort bis 2016 fort. "Als Stadtmöblierer ist es uns wichtig, dass positive wie negative Ereignisse der Stadtgeschichte authentisch im Stadtbild widergespiegelt werden", sagt Vorstandsvorsitzender Daniel Wall. kla