Wasserbetriebe

Noch keine Ursache für Verunreinigung des Trinkwassers entdeckt

Die Wasserbetriebe haben inzwischen 16 der 30 Brunnen des Wasserwerks Spandau auf Dichtheit geprüft. Eintrittsstellen, durch die coliforme Keime Ende Juli ins Trinkwasser gelangen konnten, wurden bei den Untersuchungen nicht festgestellt.

"Wir suchen weiter", sagte ein Sprecher der Wasserbetriebe am Dienstag.

22 Spandauer Brunnen waren wegen der Verunreinigung des Wassers mit Fäkalkeimen abgeklemmt worden. 16 Brunnen fördern mittlerweile wieder 45 000 Kubikmeter Wasser täglich für die Spandauer Trinkwasserversorgung. Nach Angaben des Gesundheitsstadtrats Martin Matz (SPD) ist es einwandfrei. Weil die Ursache jedoch noch nicht gefunden wurde, werden die Reinwasserbehälter im Wasserwerk Spandau weiterhin gechlort, um das Wasser zu desinfizieren, bevor es in die Trinkwasserrohre läuft. Das Chlor wird so dosiert, dass es im Behälter aufgezehrt wird, sodass sich kein Chlor mehr im Wasser des Verbrauchers befindet. Ab Werk sei es chlorfrei, sagte der Sprecher. Hintergrund sei, dass sich möglicherweise noch Keime in Filtern oder Rohren vor dem Behälter befinden könnten.