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Steglitz-Zehlendorf: 22 morsche Bäume müssen gefällt werden

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Steglitz-Zehlendorf

22 morsche Bäume müssen gefällt werden

In der Wilskistraße müssen noch in diesem Jahr 22 Robinien gefällt werden. Das hat eine Untersuchung des Baumsachverständigen des Bezirkes ergeben. Zum Teil hätten die betroffenen Bäume Fäulnis im Stamm und in der Wurzel und seien nicht mehr standsicher. Die Robinien sind im Durchschnitt 80 Jahre alt, was der Lebenserwartung eines Straßenbaumes entspricht. Die ersten elf Bäume werden bereits in der kommenden Woche vom 15. August an gefällt, die zweite Hälfte in der Wintersaison. Nachpflanzungen sind an geeigneten Standorten wieder geplant. kla

Mitte

Bundesverdienstkreuz für Lehrer Tommy Spree

Der frühere Lehrer Tommy Spree wird für seine Arbeit im Anti-Kriegsmuseum an der Brüsseler Straße 21 mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Es wird ihm am Donnerstag, 11. August, um 18 Uhr von Bezirksbürgermeister Christian Hanke (SPD) im Museum überreicht. Das Anti-Kriegsmuseum, gegründet von dem Schauspieler und Pazifisten Ernst Friedrich in Mitte, gab es bereits von 1925 bis 1933. Sein Enkel Tommy Spree führte das Museum nach dem Krieg weiter. Seit 1982 ist es an der Brüsseler Straße in Wedding zu finden. Pro Jahr kommen bis zu 5000 Besucher in das Museum, darunter viele Schulklassen aus dem ganzen Bundesgebiet und dem Ausland. kla

Reinickendorf

Sanierungsarbeiten auf dem Friedhof Hainbuchenstraße

Auf dem Friedhof Frohnau an der Hainbuchenstraße 64-76 beginnen Mitte August dringende Sanierungsarbeiten im Heizungs- und Sanitärbereich. Wegen der Arbeiten bleiben bis Anfang Oktober das Büro (für Terminabsprachen sind die Mitarbeiter des Friedhofs Hermsdorf unter Tel. 401 62 88 zu erreichen) und die öffentlichen Toiletten geschlossen. In dieser Zeit stehen den Friedhofsbesuchern zwei Miet-WCs zur Verfügung, teilt das Bezirksamt mit. rg

Lichtenberg

Gedenkstätte für Stasi-Opfer wird modernes Museum

In der Stasi-Opfer-Gedenkstätte an der Genslerstraße 66 beginnen am Donnerstag umfangreiche Umbauarbeiten. Platz für eine neue große Dauerausstellung entsteht in einer früheren Lagerhalle des ehemaligen DDR-Staatssicherheits-Gefängnisses. Darüber hinaus werden ein Besucherzentrum, neue Veranstaltungs- und Seminarräume, ein Buchladen und ein Café geschaffen. Die Kosten von 16 Millionen Euro teilen sich Bund und Land Berlin. "Die Gedenkstätte soll zu einem modernen Museum werden", sagt Direktor Hubertus Knabe. So solle die Ausstellung Maßstäbe bei der zeitgemäßen Vermittlung von DDR-Geschichte setzen. Berlins Kulturstaatssekretär André Schmitz: "Die historische Substanz der ehemaligen Haftanstalt wird nicht angegriffen." rg

Neukölln

Unionhilfswerk startet erstes Jugendprojekt

Das erste Jugendhilfeprojekt des Unionhilfswerks nimmt am Karl-Marx-Platz 20 seine Arbeit auf. Unter dem Namen "Startläufer Neukölln" wird es am 17. August um 12 Uhr eröffnet. Sprecherin Claudia Pfister: "Dort werden junge Menschen zwischen 14 und 21 Jahren ambulant betreut, die den Halt in der Gesellschaft verloren haben und nicht mehr in ihrer Familie leben können." Auch für Straßenkids seien die vier Sozialarbeiter da, so um einen funktionierenden Tagesablauf zu erreichen. Das Projektbüro am Karl-Marx-Platz dient als zentraler Anlaufpunkt. Tel. 50 56 70 56. rg

Charlottenburg-Wilmersdorf

Bibliothek gibt Bücher gegen Spende ab

Bei einem Bücherbasar in der Bibliothek an der Brandenburgischen Straße 2 werden am Mittwoch, 24. August, Romane, Sachbücher und andere Medien gegen eine Spende abgegeben. Mit dem Erlös aus dem Basar soll der Buchbestand der öffentlichen Bücherei erneuert werden. Die Aktion dauert von 11 bis 18 Uhr. bsm

Marzahn-Hellersdorf

Neue Sucht- und Drogenhilfe im Gesundheitszentrum

Eine neue ambulante Suchthilfe öffnet im Gesundheitszentrum Springpfuhl in der Allee der Kosmonauten 47. Träger ist der Verbund für integrative soziale und therapeutische Arbeit (vista). Die Drogen- und Suchtberatung Marzahn-Hellersdorf - bisher angesiedelt am Helene-Weigel-Platz 10 - ist seit 15 Jahren eine Anlaufstelle für Menschen mit Suchtproblemen und deren Angehörige, auch aus dem Bezirk Lichtenberg. Zu den Angeboten zählt ein Frühinterventionsprogramm für junge Drogenkonsumenten. Beratung gibt es für Migranten auch in russischer und ukrainischer Sprache. Die Eröffnung ist am 23. August um 14 Uhr. Weitere Informationen unter Tel. 20 08 99 38. rg

Tempelhof-Schöneberg

Sponsoren ermöglichten Kindern das "Seepferdchen"

79 Kinder aus einkommensschwachen Familien im Alter von fünf und sechs Jahren haben in den Ferien im Schwimmbad am Ankogelweg ihr "Seepferdchen" erwerben können. Das Ferienschwimmen haben den Kindern Sponsoren aus dem Bezirk ermöglicht. 5135 Euro standen zur Verfügung. Der Teilnahmebetrag von 65 Euro sei für die Familien häufig nicht zu finanzieren, teilte der Sprecher des Bezirksamtes mit. Die Kinder, von denen 50 Prozent einen Migrationshintergrund haben, erlangten durch den Schwimmunterricht mehr Selbstbewusstsein. Das Gesundheitsamt, das sich um die Auswahl der Kinder kümmert, hofft auf weitere Spenden, um auch in den Herbstferien Schwimmkurse anbieten zu können. bsm

Broschüre für Wähler mit Migrationshintergrund

Für Wähler mit Migrationshintergrund sind in der Landeszentrale für politische Bildung zweisprachige Wahlfibeln erhältlich. Sie informieren in jeweils deutscher und arabischer, türkischer, polnischer sowie russischer Sprache über den Wahlvorgang und die wichtigsten Termine. Die kostenlosen Wahlfibeln gibt es bei der Landeszentrale (Mo.-Mi., 12 bis 16 Uhr, Do., 12-18 Uhr, Fr., 10-18 Uhr), An der Urania 4-10. bsm

Spandau

Eröffnung des neuen Hockeyplatzes verzögert sich

Im Fredy-Stach-Sportpark an den Freiheitswiesen entsteht derzeit ein neuer Kunstrasenplatz für Hockeyspieler. Der Bau hat sich aber durch starke Regenfälle verzögert. Laut Bezirksamt haben die Unterbrechungen dazu geführt, dass die vorgesehene Platzeröffnung durch den Spandauer Hockey- und Tennis-Club 1910 e. V. mit den ersten Spielen am 13. August nicht stattfinden kann. Voraussichtlich verschiebe sich der Termin um ein bis zwei Wochen. rg

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