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Ermittlungen: Berlinerin stürzt sich in Dänemark in den Tod

Ermittlungen

Berlinerin stürzt sich in Dänemark in den Tod

Eine 35-jährige Berlinerin hat sich während eines Musik-Festivals im dänischen Roskilde in den Tod gestürzt. Nach Angaben eines Polizeisprechers in der Kleinstadt 30 Kilometer westlich von Kopenhagen, bestieg die Frau aus Mitte am Sonntag völlig unbekleidet einen auf dem Festgelände errichteten 30 Meter hohen Turm, kletterte über eine Absperrung und sprang in die Tiefe. Nach Auswertung mehrerer Zeugenaussagen gehen die Ermittler von Suizid aus. Ob die Berlinerin bei ihrem Sprung in den Tod unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand, soll jetzt eine Obduktion klären.

Architektur

Keine neuen Steuergelder für Schloss-Kuppel in Berlin

Für die Rekonstruktion der Schloss-Kuppel in Berlin soll es nach dem Willen der Regierungsfraktionen im Bundestag keine zusätzlichen Steuergelder geben. Der CSU-Bundestagsabgeordnete Bartholomäus Kalb sagte am Montag, die barocke Außenhülle der Kuppel sei in den jetzt errechneten Baukosten von 590 Millionen Euro nicht enthalten. "Zusätzlicher Aufwand müsste durch Spendengelder finanziert werden." Der Haushaltsausschuss des Bundestags stimmt am Mittwoch abschließend über den Wiederaufbau der Preußen-Residenz ab.

Geschichte

Wulff warnt vor Verharmlosung der SED-Diktatur

Bundespräsident Christian Wulff hat sich gegen eine Verharmlosung der SED-Diktatur gewandt. Es sei erschreckend, wie verklärend und beschönigend manche bis heute auf die DDR zurückschauten, sagte Wulff am Montag bei einem Besuch der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Berlin. Er eröffnete eine Veranstaltungsreihe des Bundespräsidenten und der Stiftung unter dem Titel "Vergangenheit erinnern - Demokratie gestalten". Er rief junge Menschen auf, sich mehr aus dem Alltag der DDR und deren "dunklen Seiten" wie Unfreiheit und Gängelung erzählen zu lassen.