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Die Bundeswehr in Zahlen

8 427 288

Grundwehrdienstleistende und freiwillig länger Wehrdienstleistende wurden bis Januar 2011 zum Wehrdienst in Deutschlandeinberufen. Die ersten von ihnen wurden zum 1. April 1957 gezogen. Die Allgemeine Wehrpflicht entstand aber schon weit früher - im Zuge der Freiheitskriege gegen das napoleonische Frankreich.

18

Monate war die längste verpflichtende Grundwehrdienstzeit in Deutschland. Das war zwischen dem 01. Juli 1962 und dem 31. Dezember 1972. Seither wurde die Dauer stetig herabgesenkt, zunächst auf 15, dann auf zwölf, schließlich 2010 auf sechs Monate. In der DDR betrug die Grundwehrdienstzeit zwischen 1962 und 1990 konstant 18 Monate.

14000

Bewerber wollen pro Jahr circa bei der Bundeswehr eine Offizierslaufbahn einschlagen. 6000 von ihnen werden zum Assessment-Center in die Offizierbewerberprüfzentrale (OPZ) nach Köln eingeladen. Dort werden sie auf ihre charakterliche, psychische und physische Eignung geprüft. Am Ende werden nur rund 2000 Bewerber eingestellt.

175000

Soldaten plus 2500 Reservisten soll die zukünftige deutsche Armee umfassen. Derzeit sind es etwa 220 000. Zum Vergleich. Die größte Armee der Welt, die chinesische "Volksbefreiungsarmee" kommt inklusive aller Reservisten auf ca. 2,1 Millionen Soldaten. Die US Army beschäftigt inklusive Nationalgarde und Reserve rund 1,1 Millionen.

19

Jahre verpflichtet sich im Schnitt ein Medizinstudent oder eine Medizinstudentin bei der Bundeswehr, wenn er/sie zusätzlich zum regulären Studium auch eine Facharztausbildung absolvieren will. Während des gesamten Studiums finanziert die Bundeswehr ihre Studenten mit 1400 Euro pro Monat. Nebenher arbeiten muss also niemand.