Nahverkehr

BVG richtet bis November neue U-Bahn-Linie ein

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben am Freitag eine neue Linie in ihrem U-Bahn-Netz eröffnet. Voraussichtlich bis 10. November verkehrt die U 12 zwischen Warschauer Straße und Olympia-Stadion.

Bis Theodor-Heuss-Platz fahren die Züge in der Hauptverkehrszeit - also montags bis freitags von 5.30 bis 20.30 Uhr, sonnabends von 10 bis 20.30 Uhr und sonntags von 12.30 bis 19.30 Uhr - im Fünf-Minuten-Takt, sonst alle zehn Minuten.

Ab 1. August wird die Linie sogar noch um eine Station verlängert: Dann soll laut BVG-Sprecher Klaus Wazlak die Sanierung des Bahnhofs Ruhleben beendet sein und die U 12 kann über Olympia-Stadion hinaus weiter bis nach Spandau fahren.

Mit der zeitweiligen Einrichtung der Linie, die den östlichen Abschnitt der U 1 mit dem östlichen Ast der U 2 verknüpft, will die BVG das Umfahren der Baustelle am Gleisdreieck erleichtern. Weil der mehr als 100 Jahre alte Bahnhof modernisiert wird, ist seit Mai auch die Strecke von Gleisdreieck bis Wittenbergplatz gesperrt. Täglich bis zu 18 000 Fahrgäste müssten nun einmal weniger umsteigen.

Die U 1 wird bis Mitte November nur zwischen Wittenbergplatz und Uhlandstraße fahren. Die U 2 verkehrt zwischen Pankow und Potsdamer Platz alle fünf Minuten, jeder zweite Zug fährt weiter bis Gleisdreieck. Der U-Bahnhof Bülowstraße bleibt geschlossen. Die Fahrgäste werden von der BVG auf den nahe gelegenen Bahnhof Kurfürstenstraße verwiesen.

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