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Justiz: Haftkosten in Höhe von 15 Millionen Euro eingespart

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Justiz

Haftkosten in Höhe von 15 Millionen Euro eingespart

In Berlin sind im vergangenen Jahr mit gemeinnütziger Arbeit Haftkosten in Höhe von rund 15 Millionen Euro eingespart worden. Bei dem Projekt "Schwitzen statt Sitzen" leisteten Straftäter, die eine Geldstrafe nicht bezahlen konnten, eine Million Arbeitsstunden, darunter in Schulen, auf Sportplätzen oder in Parks, wie die Justizverwaltung am Freitag mitteilte. Das entspreche fast 500 Jahren Haft.

Gefährdung

24-Jähriger fährt mit Mercedes ungebremst auf Polizisten zu

Ein Intensivtäter hat in Gesundbrunnen einen Polizeibeamten zu einem Sprung zur Seite gezwungen. Der 24-Jährige war mit seinem Mercedes am Donnerstag mit überhöhtem Tempo in der Usedomer Straße der Polizei aufgefallen. Daraufhin trat ein Beamter auf die Straße, um den Mann zum Stoppen zu bewegen. Der Fahrer ignorierte diese Aufforderung, beschleunigte sein Fahrzeug und flüchtete. Die Kriminalpolizei konnte den Täter, der auch keinen Führerschein hatte, noch am gleichen Abend ermitteln.

Überfall

Mit vorgehaltener Schusswaffe Geld erpresst

Drei bewaffnete Männer haben am frühen Freitagmorgen einen Spätkauf in der Yorckstraße in Kreuzberg überfallen. Mit vorgehaltener Schusswaffe erpressten sie von dem 25 Jahre alten Inhaber die Herausgabe von Bargeld und Zigaretten. Anschließend flüchteten sie nach Angaben der Polizei mit ihrer Beute in unbekannter Höhe. Der Überfallene kam mit dem Schrecken davon.

Schule

Verwaltung will Fall Sarrazin bald abschließen

Die Schulverwaltung will den Fall der Lehrerin Ursula Sarrazin "demnächst abschließen". Das berichtet der "Tagesspiegel". Die Frau von Ex-Finanzsenator Thilo Sarrazin verlangt eine Ehrenerklärung der Verwaltung, wonach die gegen sie erhobenen Vorwürfe in Bezug auf Unterrichtsstil und Umgangston gegenstandslos seien. Die Grundschullehrerin Ursula Sarrazin scheidet zum Ende des Schuljahres aus dem Schuldienst aus.

( dapd/pol )