Gottesdienst

40 000 Gläubige wollen den Papst in Berlin sehen

Mindestens 40 000 Menschen wollen mit Papst Benedikt XVI. in Berlin Gottesdienst feiern.

Wie das Erzbistum am Dienstag weiter mitteilte, sind online 26 000 Anmeldungen für den 22. September eingegangen. Außerdem wollen rund 14 000 Menschen aus Deutschland, Polen und Österreich in Gruppen anreisen. Das Erzbistum geht davon aus, dass die Gesamtzahl sich noch deutlich erhöht. So sei ein Großteil der Anmeldungen aus den Pfarrgemeinden noch nicht erfasst.

"Ich freue mich sehr über das große Interesse an dem Gottesdienst mit dem Heiligen Vater. Wir wollen allen eine Teilnahme ermöglichen", sagte Weihbischof Matthias Heinrich. Über das Anmeldeverfahren seien sie noch einmal auf verschiedene Probleme mit dem Veranstaltungsort vor dem Schloss Charlottenburg hingewiesen worden. "Wir werden dies bei der weiteren Planung berücksichtigen", sagte der Weihbischof weiter.

So sei die Frage, ob vor dem Schloss Stühle aufgestellt werden können, noch nicht geklärt, sagte ein Bistumssprecher. Auch die Entscheidung darüber, ob die Messe möglicherweise im Olympiastadion oder vor dem Brandenburger Tor abgehalten werden sollte, steht noch aus. Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Alois Glück, hatte angeregt, die Planung zu überdenken, weil die Sicht auf den Papst vor dem Schloss begrenzt ist. Die Veranstalter gehen davon aus, dass vor dem Schloss rund 40 000 Menschen den Gottesdienst verfolgen können, der Platz ist zudem auf bis zu 70 000 Teilnehmer erweiterbar.

Für den Erfurter Domplatz haben sich 42 000 Menschen angemeldet, es werden aber aus Sicherheitsgründen nur 27 900 Tickets vergeben. Bei der Kartenvergabe sollen Gläubige, die sich über Pfarreien des Bistums Erfurt angemeldet haben, bevorzugt werden. Hinzu kämen Messdiener und Ehrengäste, insgesamt könnten 30 000 Menschen auf den Domplatz. Für den zweiten Papst-Gottesdienst im Wallfahrtsort Etzelsbach gibt es 32 000 Kartenwünsche, bis zu 50 000 Teilnehmer werden erwartet. Anmeldungen sind möglich in den Pfarreien und im Internet: www.papst-in-deutschland.de