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Arbeitsplätze bedroht

Betroffene 600 Klienten in Wohnungen der Treberhilfe und Kriseneinrichtungen sowie etwa die Hälfte der 220 Arbeitsplätze sind nach Angabe der Treberhilfe von der Kündigung der Verträge betroffen. Dabei soll es sich um Aufträge im Umfang von jährlich 5,4 Millionen Euro handeln. Diese Zahl bestätigt die Treberhilfe aber nicht.

Verhandlungen Verträge in der Jugendhilfe mit rund 400 Klienten sind nicht betroffen. Vorerst. Die Verträge werden gerade neu verhandelt, heißt es in der Senatsbildungsverwaltung.

Fluktuation Rund 60 Mitarbeiter der einst 280 Beschäftigten der Treberhilfe wechselten bereits in andere Unternehmen, die meisten in eine von der Diakonie gegründete Firma mit dem Namen "Neue Chance", die der ehemalige Prokurist der Treberhilfe leitet.

Betriebsrat Betriebsratsvorsitzender Ralf Bittner hofft, dass die Arbeitsplätze gehalten werden können. Inhaltlich bewerten könne er die Vorwürfe nicht, weil er in Lohnlisten und Arbeitszeitnachweise keinen Einblick habe.