Tarifkonflikt

Ver.di setzt Streik bei Charité-Tochter vorläufig aus

Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di hat ihren Streik bei einer Tochter der Berliner Charité am Sonnabend ausgesetzt. Ab der Spätschicht gelte wieder der normale Dienstplan bei der CFM, teilte die Gewerkschaft mit.

Das Unternehmen habe die Aufnahme von Verhandlungen angeboten, die demnächst beginnen sollen. Man behalte sich aber ausdrücklich vor, "augenblicklich wieder zum Streik aufzurufen, wenn es zu keiner zeitnahen Einigung kommt", hieß es in einer Mitteilung.

In den vergangenen Tagen hatten sich mehrere 100 Mitarbeiter an verschiedenen Aktionen beteiligt.

Ver.di-Angaben zufolge haben die insgesamt rund 2500 CFM-Mitarbeiter keinen Tarifvertrag und bekommen zwischen fünf und sieben Euro pro Stunde. Die CFM ist Dienstleister für Küchen, Post, Logistik, Reparaturen oder auch Krankentransporte in Berlin. Die Mitarbeiter verlangen mehr Geld und ordentliche Tarifverträge.