Untersuchung

Mögliche Asbest-Todesfälle in der Charité

Die Unfallkasse Berlin untersucht derzeit mehrere Fälle, in denen Arbeitnehmer der Charité möglicherweise durch Asbestbelastung schwer erkrankt und gestorben sind.

Bei einem Toten sei eine Asbestbelastung festgestellt worden, sagte die Sprecherin der Unfallkasse gestern und bestätigte damit Medienberichte. Nun müsse geklärt werden, ob zwei weitere Menschen daran gestorben seien. Ein dritter Arbeitnehmer sei möglicherweise durch die Belastung erkrankt. Den Berichten zufolge arbeiteten die vier möglicherweise Betroffenen zumindest zeitweise im für Tierversuche zuständigen Forschungshaus für Experimentelle Medizin in Steglitz. Die Technikbereiche sind nach Angaben des Landesamtes für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit (Lagetsi) asbestbelastet. Für die Charité bestehe akuter Handlungsbedarf, sagte ein Lagetsi-Sprecher.