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Charlottenburg-Wilmersdorf: Gerüste am Bahnhof Zoo werden nach zwei Jahren abgebaut

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Charlottenburg-Wilmersdorf

Gerüste am Bahnhof Zoo werden nach zwei Jahren abgebaut

Die Gerüste am Bahnhof Zoo, die teils schon seit Ende 2008 standen und mit Unterbrechungen beworben wurden, sollen am Mittwoch abgebaut werden. Kritiker, auch das Bauamt, hatten moniert, dass der Baubeginn immer wieder verschoben worden war und die eigentlichen Instandsetzungsarbeiten erst im Oktober dieses Jahres begannen. Die Fassade des Empfangsgebäudes am Hardenbergplatz hat nach Angaben der Bahn 300 000 Euro gekostet. Die Stahlbauteile und die Glasfassade seien ausschließlich durch Werbeeinnahmen am Gerüst denkmalgerecht instandgesetzt worden. Der Betrag, der dort eingespielt wurde, sei komplett in die Sanierung der Fassade geflossen, bestätigte ein Bahn-Sprecher. Im Mittelpunkt der Arbeiten habe die Instandsetzung von Stahlbauteilen und das Sichern der Glasfassade sowie der Korrosionsschutz für 15 bis 20 Jahre gestanden. bsm

Brücke zur Luiseninsel im Schlosspark wieder benutzbar

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg hat die Brücke zur Luiseninsel im Schlosspark Charlottenburg komplett erneuern lassen. Die Hölzer der Lauffläche und der Geländerkonstruktion waren verrottet. Seit gestern ist die Brücke wieder begehbar. Nach Stiftungsangaben kostete die Sanierung rund 79 000 Euro. Die Brücke war 1989 bei der Wiederherstellung der Luiseninsel im Auftrag des Senats erbaut worden. Da es laut Stiftung kein historisches Vorbild für eine Brücke an diesem Ort gab, war eine moderne Brücke errichtet worden, die sich in die Gartenlandschaft einfügt. bsm

Neukölln

Zwölf zusätzliche 7. Klassen im neuen Schuljahr

Im Schuljahr 2011/2012 werden im Bezirk zwölf zusätzliche 7. Klassen an acht Sekundarschulen und Gymnasien eingerichtet. Sie sind erforderlich, weil etwa 300 Schüler mehr als sonst in die 7. Klasse aufsteigen. Bildungsstadträtin Franziska Giffey (SPD): "Der Grund dafür liegt im vorgezogenen Einschulungsalter, das vor sechs Jahren erstmals zum Tragen kam." rg

Steglitz-Zehlendorf

Mehr Aufmerksamkeit für Gedenkstätte zum 17. Juni

Die Gedenkstätte zum 17. Juni auf der Potsdamer Chaussee soll mehr Aufmerksamkeit erfahren. Dafür haben sich der Stadtplanungs- und Kulturausschuss ausgesprochen. Die FDP hatte beantragt, dass der Gedenkort mehr wahrgenommen und barrierefrei werden sollte. Bislang wird in der Erinnerungsstätte einmal im Jahr der 17. Juni mit einer Kranzniederlegung gewürdigt. Ansonsten bleiben Besucher fern, da sie inselartig von der stark befahrenen Potsdamer Chaussee umschlossen wird. kla

Reinickendorf

Neue Eingangstore für alle Schulen im Ortsteil

Alle 13 Schulen im Märkischen Viertel erhalten künstlerisch gestaltete, beleuchtete Eingangstore aus Stahl. Das erste wird am Mittwoch an der Lauterbachschule, Senftenberger Ring 43, übergeben. Im Rahmen des Projektes "Bildungslandschaft im Märkischen Viertel" hatten sich die Schulleiter auf die neuen Eingänge verständigt. rg

Lichtenberg

Häuserfassade am Tierpark muss auf Tiermotive warten

Die Fassadengestaltung der elfgeschossigen Häuserzeile gegenüber dem Tierpark mit Tiermotiven ist derzeit nicht möglich. Das teilte die Wohnungsbaugenossenschaft "Vorwärts" zu einer Anregung der Bezirksverordneten-Versammlung mit. Sie begrüße zwar den Vorschlag, so die Genossenschaft, könne ihn aber erst im Zuge einer Fassadensanierung realisieren. Das sei nicht vor 2014 möglich. Mittlerweile sind die Umgestaltung des Heinrich-Dathe-Platzes und der nach dem langjährigen Tierpark-Direktor benannten Promenade abgeschlossen. Bis zum Frühsommer soll noch ein neuer Parkplatz an der Straße Am Tierpark gegenüber dem "Bärenschaufenster" fertig werden. rg

Marzahn-Hellersdorf

Thermostate verursachen Millionenschaden in Schule

Auf eine Million Euro wird vom Bezirksamt der Sachschaden beziffert, der vergangene Woche durch den Einbau schadhafter Thermostate in der Mozart-Gemeinschaftsschule an der Liebensteiner Straße entstanden ist. Heißer Wasserdampf hatte das fast vollständig sanierte Gebäude (Investition: 3,5 Millionen Euro) stark in Mitleidenschaft gezogen. Immobilien-Stadtrat Stephan Richter (SPD): "Fußböden, Parkett, Tapeten, Wärmeschutz der Fassade müssen nach der Wassereinwirkung abermals erneuert werden." Da die Schüler wegen der laufenden Modernisierung sowieso in anderen Gebäuden untergebracht sind, ist durch die Havarie aber kein Unterricht ausgefallen. rg

Friedrichshain-Kreuzberg

Warschauer Straße bekommt markierte Radfahrstreifen

Kreuzberg - Auf der stark befahrenen Warschauer Straße sind Radfahrer besonders häufig an Unfällen auf der Fahrbahn und auf dem Gehweg beteiligt. Deshalb will das Bezirksamt die Straße ab 2011 umgestalten. Die Behörde hat eine Machbarkeitsstudie anfertigen lassen. Darin wird vorgeschlagen, dass Lieferzonen für Gewerbetreibende eingerichtet werden und ein Radfahrstreifen am Rand der Fahrbahn markiert wird. Dies sei jedoch nur möglich, wenn Autos nicht mehr am Fahrbahnrand parken, so das Bezirksamt. Die aktuellen Pläne sollen im Detail auf einer Öffentlichkeitsveranstaltung vorgestellt werden. Sie beginnt am 16. Dezember um 19 Uhr in der Mehrzweck-Halle des Dathe-Gymnasiums, Helsingforser Straße 11-13. Eine weitere Diskussion ist für den 19. Januar 2011 vorgesehen. saf

Spandau

Stiftung unterstützt Auszubildende

Mit jeweils 400 Euro unterstützt der Bezirk drei Auszubildende aus dem Bauhaupt- und Baunebengewerbe. Das Geld stammt aus den Erträgen der Luise-und-Walter-Ludorf-Stiftung. Nach dem Willen der Stifter sollen aus den Erträgen der Stiftung bedürftige, junge förderungswürdige in der Berufsausbildung befindliche Handwerker unterstützt werden. Die Stiftung wurde von Architekt Walter Ludorf (1885-1969) gegründet. Der Christdemokrat war 1946 als Baustadtrat Mitglied des ersten Spandauer Bezirksamtes nach dem Zweiten Weltkrieg. ag

Pankow

Bezirk gibt Buch zur Ortsgeschichte heraus

Über die architektonische Entwicklung in den 13 Ortsteilen des Bezirks informiert das neue Buch "Berlin Pankow - aus der Orts- und Baugeschichte". Die Verfasserin Kerstin Lindstädt ist Leiterin der Unteren Denkmalschutzbehörde in der Bezirksverwaltung. Sie geht in der 234 Seiten umfassenden Schrift auf die homogene Bebauung in Prenzlauer Berg ein, auf die dörflichen Strukturen im Norden von Pankow, die Entstehung der Schlossanlagen und der Krankenhausstadt im Ortsteil Buch. Interessante Persönlichkeiten werden vorgestellt, die die regionale Entwicklung nachhaltig beeinflusst haben. Das Buch kostet 27 Euro. Es ist im Tourist Information Center in der Kulturbrauerei an der Schönhauser Allee 36 sowie in den Bürgerämtern Prenzlauer Berg, Weißensee, Pankow und Karow zu haben. saf

Tempelhof-Schöneberg

Bäderbetriebe laden Kinder zum kostenlosen Schwimmkursus ein

420 Kinder im Alter zwischen fünf und sieben Jahren können vom 27. Dezember an in neun Berliner Bädern, darunter ist auch das Kombibad am Ankogelweg, unentgeltlich schwimmen lernen. Das Unternehmen Nordsee kommt für die Kursgebühren und die Eintrittsgelder auf. Die Berliner Bäderbetriebe organisieren die Kurse, die vom 27. bis 29. Dezember sowie vom 3. bis 7. Januar 2011 stattfinden. Jeden Nachmittag eine Stunde lang lernen die Kinder, wie sie sich im nassen Element bewegen müssen. Informationen und Anmeldung im Internet unter www.schwimmen-wie-ein-fischling.de. bsm

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( bsm )