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100 000-Euro-Schaden: Berliner Polizistin wegen gewerbsmäßigen Betrugs in Haft

100 000-Euro-Schaden

Berliner Polizistin wegen gewerbsmäßigen Betrugs in Haft

Eine Polizistin und ihr Vater - ein ehemaliger Polizeiobermeister - sollen jahrelang das Land Berlin betrogen haben. Die 21-Jährige wurde am Mittwoch festgenommen und sitzt jetzt in Untersuchungshaft, wie die Polizei mitteilte. Ihr wird vorgeworfen, gemeinsam mit ihrem 52 Jahre alten Vater von November 2006 bis März 2011 mit gefälschten Rechnungen über ärztliche Behandlungen zu Unrecht Geld vom Landesverwaltungsamt bezogen zu haben. Der Schaden betrage 100 000 Euro. In der Wohnung der Polizistin seien Beweise im großen Umfang sichergestellt worden, hieß es. Zum Vater, der seit 1994 pensioniert ist, machten die Behörden keine Angaben.

Drogendealer

Polizist wehrt sich mit Warnschuss gegen Angriff

Mit einem Warnschuss in die Luft hat sich ein Zivilpolizist bei einem Einsatz in Kreuzberg gegen den Angriff eines mutmaßlichen Räubers zur Wehr gesetzt. Beamte hatten am Mittwochmorgen in der Adalbertstraße beobachtet, wie ein Mann einen anderen mit Reizgas besprühte und anschließend flüchtete, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Die Einsatzkräfte nahmen die Verfolgung auf. Als sie den Täter in der Adalbertstraße stellten, besprühte er sie mit Reizgas und leistete erheblichen Widerstand gegen die Festnahme. Ein Beamter gab daraufhin den Warnschuss ab. Schließlich setzten Polizisten einen Schlagstock ein. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen den 32-Jährigen ein Haftbefehl wegen Drogenhandels vorlag.

Kunsthaus-Räumung

Tacheles will 110 000 Unterschriften übergeben

Das von Räumung bedrohte Kunsthaus Tacheles will dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) 110 000 Unterschriften von Unterstützern übergeben. Die Liste dokumentiere den Rückhalt in der Bevölkerung, so Tacheles-Sprecher Martin Reiter. Zudem habe man Wowereit zur Demo für den Erhalt des Kunsthauses am 7. Mai eingeladen, um ihm die Liste zu übergeben.