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Nahverkehr: Senat denkt über Preiserhöhung nach, um Wachleute einzustellen

Nahverkehr

Senat denkt über Preiserhöhung nach, um Wachleute einzustellen

Der Senat und die BVG erwägen höhere Fahrkartenpreise, um mehr Sicherheitspersonal in die U-Bahnhöfe zu bringen. Eine Rund-um-die-Uhr-Überwachung in allen U-Bahnhöfen würde laut Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) etwa 70 Millionen Euro im Jahr kosten. Gemeinsam mit der BVG, dem Verkehrsverbund und der Wirtschaftsverwaltung werde nun ermittelt, wie teuer die Tickets höchstens werden könnten, um nicht zu viele Fahrgäste zu verlieren. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hatte kürzlich einen Sicherheitszuschlag von 30 Cent für den Einzelfahrschein ins Gespräch gebracht.

Abgeordnetenhaus

Privatschulen erhalten auch weiterhin weniger Geld

Die Finanzierung von Schulen in freier Trägerschaft wird nicht an die der staatlichen Schulen angeglichen. Das hat das Berliner Abgeordnetenhaus am Donnerstagabend entschieden. Damit bleibt es dabei, dass Privatschulen nur 65 Prozent des Budgets einer staatlichen Schule erhalten. Allerdings erzielte die Initiative "Schulen in Freiheit", die die Gleichstellung beider Schulformen fordert, einen Teilerfolg: Die Abgeordneten beschlossen, dass die Bildungsverwaltung ein transparentes Finanzierungsmodell für die Schulen in freier Trägerschaft entwickeln soll. Die Initiative wollte erreichen, dass Privatschulen künftig auf Schulgeld verzichten können und somit für alle Kinder zugänglich werden.