Vorsitz

Psychologin an der Spitze des Einstein-Stiftungsrates

Die Psychologin Amélie Mummendey ist erste Vorsitzende des Stiftungsrates der Berliner Einstein-Stiftung. Das Gremium hat die in Jena wirkende Wissenschaftlerin bei seiner konstituierenden Sitzung in Berlin gewählt, wie die Senatsverwaltung für Wissenschaft gestern mitteilte.

Gestern hielt die Stiftung in Berlin ihre erste Wissenschaftskonferenz ab. Als Stellvertreterin bestimmte der Stiftungsrat die Geschichtsprofessorin Barbara Stollberg-Rilinger, die in Münster tätig ist. Partner der Stiftung sind die vier Berliner Universitäten Freie Universität, Humboldt-Universität, Technische Universität und Universität der Künste sowie die vier außeruniversitären Forschungsverbünde Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft und Max-Planck-Gesellschaft. Die Stiftung soll in Berlin internationale Spitzenforschung fördern. Sie ist 2010 und 2011 mit jeweils 40 Millionen Euro ausgestattet, für den Zeitraum 2008/2009 flossen insgesamt 65 Millionen Euro. Weitere Mitglieder des Stiftungsrates der Einstein Foundation sind der Mikrobiologe Herve Bercovier (Jerusalem) und der Elektrotechniker Olaf Kübler (Zürich). Aus Deutschland kommen neben Mummendey und Stollberg-Rilinger der Jurist Gerhard Caspar (derzeit Stanford-Universität, Kalifornien) und die Molekularbiologin Stefanie Dimmeler (Frankfurt/M.). Bercovier fungiert auch als Gesandter der Hebräischen Universität Jerusalem, die über die Namensrechte von Albert Einstein (1879-1955) verfügt. ( www.einsteinfoundation.de )