BerlinNews

Verurteilt: Steuerhinterziehung in Millionenhöhe

Verurteilt

Steuerhinterziehung in Millionenhöhe

Wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe hat das Landgericht am Montag einen 40-jährigen Mann zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Er wurde schuldig gesprochen, dem Finanzamt zwischen April und Juni 2009 Umsatzsteuern in Höhe von 2,4 Millionen Euro vorenthalten zu haben. Der Angeklagte hatte im Auftrag von zwei unbekannten Hintermännern zum Schein ein Kleingewerbe als "Einzelhändler für Antiquitäten" angemeldet. Er unterschrieb einen Stapel Blanko-Rechnungen und erhielt dafür 500 Euro. Die Rechnungen wurden für Scheingeschäfte zur Steuerhinterziehung verwendet.

Hygiene

Verbraucherschützer kritisieren Senat für Smiley-System

Verbraucherschützer kritisieren das für den 1. Juli geplante freiwillige Smiley-System für Sauberkeit in Gaststätten. "Klaus Wowereit und seine Verbrauchersenatorin Katrin Lompscher begehen Wortbruch", sagte der stellvertretende Foodwatch-Geschäftsführer Matthias Wolfschmidt am Montag. Lompscher hatte erklärt, die Ergebnisse amtlicher Lebensmittelkontrollen könnten aus verfassungsrechtlichen Gründen nur auf freiwilliger Basis in Form von lachenden oder weinenden Smileys veröffentlicht werden. "Herr Wowereit und Frau Lompscher schützen lieber die Schmuddelrestaurants vor den Verbrauchern als die Verbraucher vor den Schmuddelrestaurants", meinte Wolfschmidt.

Verletzt

Mountainbike-Fahrer stürzt im Spreetunnel

Ein 21 Jahre alter Mountainbike-Fahrer ist am Sonntagabend bei einem Sturz auf einer Treppe in Köpenick schwer verletzt worden. Er war mit seinem Fahrrad die Treppe im Spreetunnel in der Josef-Nawrocki-Straße hinuntergefahren, wie die Polizei am Montag mitteilte. Dabei stürzte er schwer und zog sich erhebliche Kopfverletzungen zu.

Einstein-Förderung

Charité kann bedeutsamen Wissenschaftler halten

Die von Finanzmittelknappheit geplagte Charité hat mithilfe der Einstein-Stiftung den international renommierten Neurowissenschaftler Dietmar Schmitz in Berlin halten können. Mit der sogenannten Einstein-Professur, deren erster Inhaber nun Schmitz sei, habe die Stiftung einen bedeutenden Beitrag zur Stärkung des Wissenschaftsstandortes Berlin und seiner Konkurrenzfähigkeit geleistet, sagte Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner (SPD) am Montag in Berlin. Nach seinen Worten erhält Schmitz aus dem Förderprogramm der Einstein-Stiftung 800 000 Euro im Jahr. Das Geld wolle er zunächst für die Anschaffung dringend benötigter medizinischer Geräte verwenden.