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Dokumentation: WDR-Film über Jugendrichterin Kirsten Heisig im Ersten

Dokumentation

WDR-Film über Jugendrichterin Kirsten Heisig im Ersten

Ein Dokumentarfilm des WDR versucht eine Annäherung an die gestorbene Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig. Der 30-Minüter wird am 9. März unter dem Titel "Tod einer Richterin - Kirsten Heisig" im Ersten ausgestrahlt, wie der WDR mitteilte. Die 48-jährige Heisig war Anfang Juli 2010 in einem Waldstück in Heiligensee tot aufgefunden worden. Sie hatte sich das Leben genommen. Kurz darauf war ihr Buch "Das Ende der Geduld. Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter" erschienen. Die Juristin war Mitinitiatorin des 2008 gestarteten "Neuköllner Modells" zur schnellen Bestrafung jugendlicher Straftäter.

Suizid

Polizeibeamter in Zivil erschießt sich unter Brücke

In Reinickendorf hat sich ein Polizist durch einen Schuss aus seiner Dienstwaffe selbst getötet. Ein Zeuge entdeckte den 36 Jahre alten Obermeister unter einer Brücke an der Scharnweberstraße leblos am Boden liegend. Er glaubte zunächst an einen Unfall. Die Waffe wurde beschlagnahmt, die Kriminalpolizei der Direktion 1 hat die Ermittlungen übernommen. Der Polizeibeamte, der nicht im Dienst war und keine Uniform trug, soll private Probleme gehabt haben.

Ursula Sarrazin

Beamtenbund hält Beurlaubung für "rechtswidrig"

Der Berliner Beamtenbund hat sich gegen eine Beurlaubung der umstrittenen Grundschullehrerin Ursula Sarrazin ausgesprochen. Er halte die von Sarrazin beantragte Beurlaubung zum kommenden Schuljahr "vom Ansatz her für rechtswidrig", sagte der Landesvorsitzende des Beamtenbundes, Joachim Jetschmann, der "Berliner Zeitung". Die Lehrerin Sarrazin habe weder minderjährige Kinder noch pflegebedürftige Angehörige, und es gebe im Lehrerberuf auch keinen "außergewöhnlichen Bewerberüberhang". Dies seien aber laut Paragraf 55 des Landesbeamtengesetzes die Gründe, die eine Beurlaubung ohne Zahlung von Dienstbezügen überhaupt rechtfertigten, sagte Jetschmann.