Ausstellung

Berliner Schätze: Am Sonntag kostenlos ins Gruselkabinett

Das Gruselkabinett ist einzigartig in Berlin. In einem Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg unweit des Anhalter Bahnhofs können sich Besucher gleich drei Ausstellungen ansehen.

Am Sonntag, 23. Januar, können alle Morgenpost-Leser von 10 bis 19 Uhr kostenlos ins Gruselkabinett an der Schöneberger Straße 23a. Sie müssen nur an der Kasse ein Kennwort sagen: entweder "Berliner Morgenpost - Das ist Berlin" oder "Ich steh auf Spree". Dann dürfen Sie gratis hinein. Der Rechtsweg ist allerdings ausgeschlossen. Die Einladung von Geschäftsführerin Marlit Friedland ist Teil der Aktion "Berliner Schätze" von Berliner Morgenpost und 105'5 Spreeradio.

Thema der Ausstellung im Untergeschoss ist der Bunker selbst. Zu sehen sind Fundstücke, von Zeitungen aus den Kriegsjahren bis zu Bombensplittern, außerdem Luftaufnahmen der Alliierten, alte Bunkerbaupläne von 1943, Zeitzeugenberichte und ein Wanddurchbruch. Die Wandstärke beträgt gute zwei Meter.

Im Erdgeschoss wird es dann schon gruseliger. Dort befindet sich das Figurenkabinett, dort werden spektakuläre Medizinszenen wie eine mittelalterliche Beinoperation nachgestellt.

Im Obergeschoss erwartet die Gäste das Herzstück des Gruselkabinetts mit erschreckenden Gestalten, Spezialeffekten, einem unheimlichen Friedhof und dem Bunkerlabyrinth. Auf dieser Etage geistert das mutmaßlich einzige hauptberufliche Gespenst Deutschlands herum.

Anfahrt: S-Bhf. Anhalter Bahnhof, U-Bhf. M.-Bartholdy-Park, Bus M 29, M 41