Stadtplanung

Neuer Masterplan für die Innenstadt vorgelegt

Der neue Titel erinnert an den alten: "Planwerk Innere Stadt" nennt Senatsbaudirektorin Regula Lüscher die Weiterentwicklung des bisherigen Berliner Masterplans.

Die Leitlinie für die stadtplanerische Entwicklung Berlins wurde von Lüschers Vorgänger Hans Stimmann (SPD) erarbeitet und 1999 als "Planwerk Innenstadt" vom Senat beschlossen. Am Dienstag hat der Senat jetzt den von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) vorgelegten neuen Masterplan verabschiedet. Mit ihm erweitert Lüscher den räumlichen Geltungsbereich auf den gesamten Bereich innerhalb des S-Bahn-Rings. "Die Entwicklungsschwerpunkte Berlins haben sich von den 90er-Jahren bis heute verändert", sagte die Senatsbaudirektorin der Berliner Morgenpost. Die historische Mitte sei nach wie vor ein Schwerpunkt, werde aber ergänzt um neue Entwicklungsgebiete. So werden in dem Planwerk Innere Stadt auch Entwicklungsprojekte wie das Tempelhofer Feld und Gebiete wie die gesamte City West und das Messegelände und auch das Areal um das Schöneberger Südkreuz mit einbezogen. "Das Planwerk bleibt ein Steuerungs-, Planungs- und Informationsinstrument, integriert aber auch erstmals Inhaltliches, indem es die städtebauliche Darstellung mit den Plänen für die Soziale Stadt und anderem überlagert", sagt Lüscher. Sie präsentiert die neue Steuerungsgrundlage am 24. Januar um 18 Uhr in einer Ausstellung Am Köllnischen Park 3 in Mitte.