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Charlottenburg-Wilmersdorf: Spandauer-Damm-Brücke wird im Frühjahr freigegeben

Charlottenburg-Wilmersdorf

Spandauer-Damm-Brücke wird im Frühjahr freigegeben

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung will die Spandauer-Damm-Brücke nunmehr im Frühjahr freigeben. Das teilte Baustadtrat Klaus-Dieter Gröhler (CDU) im jüngsten Ausschuss der Bezirksverordneten-Versammlung im Rathaus Wilmersdorf mit. Eigentlich sollte die Brücke bereits im Dezember übergeben werden, doch das Schneewetter verhinderte, dass die letzten Arbeiten an der Fahrbahn fertig gestellt werden konnten. An der neuen Spandauer-Damm-Brücke, die über die Stadtautobahn und die Bahntrasse führt, wird seit Mitte 2008 gearbeitet. Land und Bund investieren 36 Millionen Euro. bsm

Neukölln

Wohnungskonzern stiftet Schule eine Tischlerwerkstatt

Die Deutsche Wohnen AG hat der Schilling-Schule an der Pastor-Behrens-Straße 81 eine komplette Tischlerwerkstatt geschenkt. Sie besteht aus einer Vielzahl von elektrischen Maschinen - von der Kreissäge über Bandschleifer bis zur Fräse. Nach Angaben des Konzerns beläuft sich ihr Wert auf mehrere Tausend Euro. Die Grund-, Haupt- und Realschule mit sonderpädagogischen Förderschwerpunkten verfügte bereits über eine Tischlerwerkstatt, aber auf niedrigem Niveau. Die Schule befindet sich in der Nähe der Hufeisensiedlung, deren Eigentümerin die Gehag GmbH ist, eine Tochtergesellschaft der Deutsche Wohnen AG. rg

Tempelhof-Schöneberg

Schwimmhalle nutzt Wärme aus Abwasserkanal

In der Sport- und Lehrschwimmhalle am Sachsendamm wird das Wasser ab Herbst umweltbewusst erwärmt. Dazu kooperieren die Berliner Wasserbetriebe und die Bäderbetriebe. In dem Pilotprojekt soll Wärme aus dem Abwasserkanal genutzt werden. Um die Wärme zurückzugewinnen, werden auf einer Länge von 70 Metern im vor dem Bad liegenden Mischwasserkanal Wärmetauscher installiert und mit der Gebäudetechnik des Bades gekoppelt. Das Projekt kostet rund 550 000 Euro, wovon 60 Prozent von der EU und dem Land Berlin kommen. bsm

Bäume müssen Ausbau der Bundesstraße 96 weichen

Am heutigen und am kommenden Sonntag werden die im Oktober am Kirchhainer Damm begonnenen Baumfällarbeiten fortgesetzt. Die Bäume, die dann am Fahrbahnrand zwischen der Landesgrenze zu Brandenburg und dem Vereinsheim des VfL Lichtenrade gefällt werden, müssen dem Ausbau der Bundesstraße 96 weichen. bsm

Mitte

Bürgermeister diskutiert mit Kinderbischöfen

Seit dem Nikolaustag sind die Kinderbischöfe der Evangelischen Kirsche im Amt, eine neue Tradition in Berlin, die auf das Mittelalter zurückgeht. Bürgermeister Christian Hanke (SPD) nutzt ihre achtwöchige Amtszeit, um am 11. Januar, 15 Uhr, mit ihnen im Rathaus Tiergarten über das Thema "Bildungsgerechtigkeit" zu diskutieren. kla

Lichtenberg

Barrierefreie Straßenbahnen gleichmäßig verteilen

Die Bezirksverordneten haben die Berliner Verkehrsbetriebe aufgefordert, die Straßenbahnfahrten von barrierefreien Niederflurfahrzeugen zur Plattenbausiedlung Hohenschönhausen gleichmäßig in die Richtungen Falkenberg und Zingster Straße aufzuteilen. Die Möglichkeit für Fahrgäste mit Mobilitätseinschränkungen, bis zur Wendeschleife Falkenberg in der Großsiedlung zu gelangen, sei unzureichend. Nur die M 17 verkehre dorthin barrierefrei, und das auch in den Spitzenzeiten nur mit einem Intervall von bis zu 20 Minuten, die Linie M 4 überhaupt nicht. Die Verordneten schlagen vor, dass ein Teil der Niederflurbahnen Richtung Zingster Straße nach Falkenberg umdirigiert wird. Für Behinderte bleibe sonst oft nur das lästige Umsteigen am Prerower Platz mit langen Wartezeiten. rg

Marzahn-Hellersdorf

Unfallkrankenhaus baut eigenen Kindergarten

Das Unfallkrankenhaus Berlin-Marzahn (UKB) erhält einen Betriebskindergarten auf seinem Gelände. In der Neubau-Kita können die Mitarbeiter ihren Nachwuchs ab Mai betreuen lassen. Damit will das UKB für seine Beschäftigten die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern. Die Öffnungszeiten der Kita werden von 5 bis 21 Uhr ausgedehnt. Sie zeichnet sich dank einer Partnerschaft mit der Kunsthochschule Weißensee durch Förderung musischer Talente der Kinder und durch englischsprachige Erzieherinnen aus. Träger ist der Dussmann-Konzern. rg

Reinickendorf

Zwei Schulen erweitern zusammen ihr Lehrangebot

Ab dem kommenden Schuljahr erweitern die Emil-Fischer-Schule und die am gleichen Standort befindliche Ernst-Litfaß-Schule durch eine Zusammenarbeit ihr Lehrangebot. Dann besteht die Möglichkeit, den Leistungskurs Gestaltungs- und Medientechnik zu wählen. Zusätzlich bietet die Emil-Fischer-Schule, Oberstufenzentrum für Ernährung und Lebensmitteltechnik, als einzige in Berlin die Abitur-Leistungsfächer Biotechnologie und Ernährungslehre an. Infos unter Tel. 414 72 10 ag

Steglitz-Zehlendorf

Schule dankt auf ihrem Neujahrsempfang für Spenden

Neujahrsempfänge haben in der Bildung noch keine Tradition. Den ersten veranstaltet am 10. Januar, 16 Uhr, die Max-von-Laue-Schule an der Dürerstraße. Besondere Würdigung soll die Meridian-Stftung für die Spende vom mehreren Interaktiv-Tafeln erhalten. Die Sekundarschule ist die erste kreidefreie Oberschule in Steglitz-Zehlendorf. kla

Pankow

19 gemeinnützige Projekte bekommen Fördermittel

19 gemeinnützige Projekte, darunter Begegnungsstätten und Kindereinrichtungen, erhalten Fördermittel aus der Aktion "Gemeinsam sind wir Berlin", die die Firma Veolia Environment im Herbst 2010 durchführte. Die Übergabe der Schecks erfolgt am 12. Januar im Rathaus Pankow. Insgesamt bekommen die Projekte mehr als 20 000 Euro. saf

Friedrichshain-Kreuzberg

Ausstellung in Galiläakirche über DDR-Jugend-Opposition

Die Hedwig-Wachenheim-Gesellschaft hat ihre Dauerausstellung "Wartet nicht auf bess're Zeiten!" über den Widerstand und die Opposition der Jugend von 1946 bis 1989 in der Sowjetischen Besatzungszone und in der DDR umgestaltet und erweitert. Sie wird am 15. Januar um 19 Uhr im Jugendwiderstandsmuseum Galiläakirche an der Rigaer Straße 9-10 eröffnet. Auf 29 Tafeln wird ein Überblick über das Aufbegehren gegen die SED-Diktatur gegeben. Es sind originale Ton- und Bildaufnahmen zu sehen, die bisher nicht veröffentlicht wurden. Friedrichshain war Hochburg der DDR-Jugendopposition. Öffnungszeiten: Mo.-Mi. und Fr., 9.30-16.30 Uhr; Do., 13-19 Uhr; Sbd., 10-16 Uhr. rg

Treptow-Köpenick

Neuer Fachbereich Museum im Bezirksamt gebildet

Köpenick - Im Amt für Bildung gibt es seit Jahresbeginn den neuen Fachbereich "Museum Treptow-Köpenick". Zu dem regionalgeschichtlichen Museum gehören die Standorte Museum Treptow (Sterndamm), Museum Köpenick (Alter Markt), Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche (Puchanstraße) sowie die Hauptmann-von-Köpenick-Ausstellung im Rathaus. Amtsleiterin Annette Indetzki: "Unsere Besucher können sich von der fundierten Darstellung der Bezirksgeschichte überzeugen." rg

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