Kite-Skater

Abheben in Tempelhof

Sie rasen über das Rollfeld des ehemaligen Flughafens Tempelhof und dann, mit einem Ruck, zieht es sie nach oben, für einen kurzen Moment gleiten sie durch die Luft, vollführen akrobatische Sprünge. Für die Kite-Skater ist das windige Wetter in diesen Tagen ideal.

Von einem Winddrachen gezogen, stehen die Trendsportler auf ihren Skateboards, die Füße sind fest auf das Brett mit den vier Rädern geschnallt. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde rasen sie über Asphalt, die Wiesen meiden sie nach Möglichkeit. Seit die ersten Kite-Skater 1990 an der Ostküste der Vereinigten Staaten für Aufmerksamkeit sorgten, hat der Extremsport mit den leistungsstarken, steuerbaren Drachen weltweit Anhänger gefunden. Dort, wo die Flächen groß genug sind, lassen sich die Kite-Skater blicken. Auf Inlineskates oder auch auf Skateboards, wie jetzt in Berlin auf dem Tempelhofer Feld. Der Park ist seit Mai für die Bevölkerung geöffnet - neben Kite-Skaten können die Berliner und Touristen dort auch Rad fahren, ihre Inlineskates ausprobieren, joggen oder einfach nur spazieren gehen.