Blitzeis

A 100 auch heute wegen gefährlicher Frostschäden gesperrt

Auch heute bleibt die Stadtautobahn 100 ab dem Autobahndreieck Charlottenburg in Richtung Seestraße auf einer Länge von 800 Meter voll gesperrt. Der Grund sind gefährliche Schlaglöcher, die durch den Frost entstanden sind.

Autofahrer müssen in der Zeit von 9 bis 18 Uhr am Autobahndreieck Charlottenburg die Stadtautobahn verlassen und erreichen über den Jakob-Kaiser-Platz und die nächste Stadtautobahn-Auffahrt Goerdeler Damm die Seestraße. Die Umleitung ist nicht ausgeschildert, wird aber über den Verkehrsfunk der Radiosender durchgegeben. Alternativ kann man auch von der Autobahn über Kurt-Schumacher-Damm, Heckerdamm und Friedrich-Olbricht-Damm in Richtung Seestraße fahren.

Am Donnerstagmittag lief der Verkehr trotz der Vollsperrung flüssig. Nur am Jakob-Kaiser-Platz stauten sich die Autos. Auf dem gesperrten Abschnitt waren am Mittag ein Baufahrzeug zu sehen und zwei Arbeiter, die Schnee schippten. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung begründet die am Mittwochnachmittag überraschend angekündigte Sperrung mit Sicherheitsaspekten. "Es handelt sich hier um Notmaßnahmen. Angesichts der hohen Geschwindigkeit, die auf Autobahnen gefahren wird, muss sofort gehandelt werden", sagte der Sprecher der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Mathias Gille. "Bei den Schäden auf dem Autobahnabschnitt handelt es sich vor allem um ein lebensgefährliches Loch. Dieses muss ausgefräst und mit Kaltasphalt gefüllt werden. Das war nicht an einem Tag zu schaffen. Zunächst aber muss der Schnee beseitigt werden."

Der ADAC hatte die Vollsperrung bereits am Mittwoch kritisiert. Der Automobilklub warf dem Senat vor, zu lange gewartet zu haben, so dass aus kleineren aufgeplatzten Stellen im Asphalt gefährliche Löcher werden konnten. Gefordert wurden eine "Schlagloch-Feuerwehr" und ein wirksames Kontrollsystem.