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Wasserverträge: Grünen-Politikerin klagt erneut auf Akteneinsicht

Wasserverträge

Grünen-Politikerin klagt erneut auf Akteneinsicht

Heidi Kosche, Abgeordnete der Grünen, klagt erneut vor dem Berliner Verfassungsgericht für die Offenlegung der Privatisierungsverträge der Wasserbetriebe. Die Grünen-Politikerin wirft dem rot-roten Senat Untätigkeit vor. Bislang hatte sie lediglich in 15 der 180 Akten Einsicht, nannte Heide Kosche als Grund, warum sie erneut vor Gericht gezogen ist. Die Senatsfinanzverwaltung wies die Vorwürfe zurück. Zunächst müssten die Einwände der privaten Investoren geprüft werden, sagte Sprecher Daniel Abbou.

Justiz

Angeklagte schweigen im Prozess um Geiselnahme

Vier Tage schwebte eine Musikerin aus China eigenen Angaben nach in Todesangst. Im März 2002 hatte die heute 38- jährige Hausfrau einen britischen Geschäftsmann nach Berlin begleitet und wurde gemeinsam mit ihm nach der Ankunft auf dem Flughafen Tegel gekidnappt. Bis zur Zahlung von drei Millionen US-Dollar Lösegeld sollen beide in Berlin unter Todesdrohungen gefangen gehalten worden sein. Seit gestern sitzen drei Männer im Alter von 37 bis 53 Jahren auf der Anklagebank im Berliner Landgericht. Sie verweigerten die Ausgabe.

Raub

Zwei Banküberfälle innerhalb von 90 Minuten

Unbekannte Täter haben in Schöneberg und Wilmersdorf Banken überfallen: Zunächst stürmten zwei maskierte und bewaffnete Männer am Dienstag gegen 11 Uhr eine Bank am Wittenbergplatz und bedrohten die Angestellten, flüchteten aber ohne Beute. Gegen 12.30 Uhr wurde ein weiteres Geldinstitut an der Brandenburgischen Straße überfallen. Auch hier betraten Maskierte die Bank und bedrohten Mitarbeiter. Nach der Herausgabe eines kleineren Geldbetrags flüchteten die Täter. Ob die Überfälle zusammenhängen, prüft die Polizei.