"Gelbe Tonne plus"

Keine Einigung im "Müllkrieg"

Der Erörterungstermin zwischen der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz und dem privaten Abfallentsorger Alba vor dem Verwaltungsgericht ist ohne Ergebnis geblieben.

"Sie haben sich nicht einigen können", sagte Gerichtssprecher Michael Dolle gestern. Die für Abfallrecht zuständige zehnte Kammer des Gerichts hatte versuchen wollen, eine gütliche Einigung im Berliner "Müllkrieg" zu erzielen. Das Gericht wolle sich nun bemühen, das Verfahren, mit dem Alba um den Erhalt seiner "Gelben Tonne plus" kämpft, noch im Oktober zu entscheiden, sagte Dolle. Die Senatsumweltverwaltung hatte Alba im Juli untersagt, mit der "Plus"-Tonne weiterhin Wertstoffe wie Elektroschrott, Holz und Textilien einzusammeln. Alba wehrt sich vor Gericht. Derzeit dürfen die Tonnen noch stehen bleiben.