Verkehr

Weniger Autos in Berlin - FDP kritisiert Senat

Angesichts rückläufiger Kfz-Zulassungszahlen hat die FDP-Fraktion die Verkehrspolitik des rot-roten Senats als autofahrerfeindlich kritisiert.

Exzessive Parkraumbewirtschaftung, Tempo 30 im Hauptstraßennetz, schlecht geschaltete Ampeln sowie die "planmäßige Vernichtung von Fahrstreifen auf einem ohnehin überlasteten Straßensystem treiben die Autofahrer täglich in den Wahnsinn", sagte FDP-Verkehrsexperte Klaus-Peter von Lüdeke. Eine vernünftige Verkehrspolitik setze nicht auf "Abschreckung und Schikane, sondern auf einen effizienten Verkehrsmix". Nach einer aktuellen Statistik sinkt in Berlin die Zahl der Autos. Gab es 2000 noch 329 Kraftfahrzeuge pro 1000 Einwohner, waren es 2006 noch 317. Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) sprach von einer Trendwende hin zu öffentlichen Verkehrsmitteln und zum Fahrrad.