Senat will elf Friedhöfe schließen

Elf Friedhöfe in Berlin werden in den nächsten Jahren geschlossen. Auf 75 Friedhöfen soll auf bestimmten Flächen nicht mehr bestattet werden.

Elf Friedhöfe in Berlin werden in den nächsten Jahren geschlossen. Auf 75 Friedhöfen soll auf bestimmten Flächen nicht mehr bestattet werden. Das hat der Senat gestern beschlossen. Anlaß dafür sind die zurückgehenden Sterbefälle.

Starben im Jahr 1970 noch 58 000 Berliner, registrierten die Behörden in 2004 nur noch 31 792 Verstorbene. Von den 1020 Hektar der 179 Berliner Friedhöfe werden 340 Hektar nicht mehr benötigt. Diese Friedhöfe sollen geschlossen werden: in Mitte St. Paul, Seestraße; in Pankow: Pankow V, Germanenstraße, Marien-Nikolai I, Prenzlauer Allee; in Tempelhof-Schöneberg: Schöneberg I, Eysackstraße, Schöneberg IV, Priesterweg; in Neukölln: Columbiadamm, Jerusalem- und Neue Kirche V, Hermannstraße; in Treptow-Köpenick: Hessenwinkel; in Lichtenberg: Hohenschönhausen, Gärtnerstraße; in Reinickendorf: Hermsdorf I, Schulzendorfer Straße, Dorotheenstädtischer, Scharnweberstraße.

sco