WM: Notplätze im Gefängnis

In den vollen Berliner Gefängnissen wird Platz gemacht für potentielle WM-Straftäter.

In den vollen Berliner Gefängnissen wird Platz gemacht für potentielle WM-Straftäter. Einige Gefangenen seien bereits vorübergehend in Strafanstalten nach Mecklenburg-Vorpommern verlegt worden, sagte Justizsprecherin Juliane Baer-Henney gestern. Während der WM soll gegen Straftäter beschleunigt Haftbefehl erlassen werden. Wer im Zusammenhang mit der Fußball-WM einen Haftbefehl bekommt, muß ins Untersuchungsgefängnis Moabit. Bereits jetzt ist es mit 1112 Insassen überbelegt. Auch Gemeinschaftsräume würden zu Haftplätzen umfunktioniert - allerdings mit abgetrennten Toiletten, hieß es. Laut Generalstaatsanwalt Ralf Rother stehen für die WM 20 Berliner Staatsanwälte bereit. dpa