BerlinNews

Vandalismus: Unbekannte greifen Parteibüros der Berliner CDU an

Vandalismus

Unbekannte greifen Parteibüros der Berliner CDU an

In Mahlsdorf und Zehlendorf sind Büros der CDU von Unbekannten angegriffen und beschädigt worden. In Mahlsdorf sah gestern gegen 2 Uhr eine Zeugin an der Fritz-Reuter-Straße drei Verdächtige auf Fahrrädern flüchten. Am Gebäude waren ein Leuchtschild und eine Scheibe zerstört sowie die Fassade beschmutzt worden. An der Clayallee entdeckte ein Hausmeister fünf zerstörte Fenster, die Fassade war mit einer schwarzen Flüssigkeit beschmiert. Der Staatsschutz ermittelt.

Kinderpornografie

Ermittlungen gegen Polizeiangestellten

Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Angestellten der Polizei. Dem 56-jährigen Mann wird vorgeworfen, kinderpornografische Schriften und Dateien in einer Internettauschbörse erworben und anschließend verbreitet zu haben. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung beschlagnahmten Polizei und Staatsanwaltschaft gestern umfangreiches Beweismaterial. Sollte sich der Verdacht erhärten, erwarten den Mann die strafrechtliche Verfolgung, und er muss auch mit der Kündigung seines Angestelltenverhältnisses rechnen.

Verkehrsunfall

Unbeteiligte Passantin nach Autokollision gestorben

Eine Fußgängerin (31) ist gestern ihren Verletzungen erlegen, die sie am Vortag bei einer Kollision in Schöneberg erlitten hatte. Ein 28-Jähriger war gegen 7.30 Uhr mit seinem BMW bei Rot auf der Hauptstraße über die Kreuzung Innsbrucker Platz gefahren und mit einem abbiegenden Lkw zusammengestoßen. Der Pkw schleuderte auf die Mittelinsel und erfasste die Frau. Die Polizei sucht Zeugen.

Berliner Tafel

"Zu wenige Spenden wegen zu vieler Tafeln in Deutschland"

Die Vorsitzende der Berliner Tafel, Sabine Werth, hat die bundesweit große Zahl ähnlicher Hilfseinrichtungen kritisiert. 867 Essensausgaben für Bedürftige seien zu viel, sagte Werth gestern. In manchen Gegenden seien sie derart dicht beieinander, dass es für die einzelnen Einrichtungen nicht mehr genug Lebensmittelspenden gebe. In Berlin gebe es inzwischen 15 ähnliche Organisationen. Eine gerechte Verteilung der vorhandenen Spenden sei nicht mehr möglich, so Werth.