Kriminalität

Brandanschlag auf die Sehitlik-Moschee in Neukölln verübt

Unbekannte Täter haben versucht, die Sehitlik-Moschee am Columbiadamm in Neukölln in Brand zu setzen. Nach Angaben der Polizei ist bei dem Feuer in der Nacht zu Sonntag nur geringer Sachschaden entstanden. Menschen wurden nicht verletzt.

Ein Brandkommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Mitarbeiter der Moschee hatten nach Polizeiangaben Montagvormittag gegen 11 Uhr an einem Nebengebäude einen erloschenen Brandherd entdeckt und die Polizei alarmiert. Nach ersten Ermittlungen war Müll vor einem vergitterten, fast ebenerdigen Kellerfenster angezündet worden. Dabei wurde ein in dem Fenster eingelassener Lüfter beschädigt. Es habe laut Polizei keine Gefahr bestanden, dass der Brand sich auf den hinter dem Fenster gelegenen gefliesten Raum habe ausbreiten können. Das Feuer sei von selbst erloschen, sodass die Gebäudesubstanz nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde.