Die zweisprachige Zeitung "YoYo" aus Schöneberg

Eine anspruchsvolle Zeitung an einer Grundschule auf die Beine zu stellen ist schon eine große Herausforderung. Wenn sie dann auch noch zweisprachig ist, hat die Zeitung allemal einen Sonderpreis verdient. Die Zeitung YoYo an der Finow-Grundschule in Schöneberg gibt es schon länger, doch seit einem Jahr schreiben die Schüler der italienisch-deutschen Europaschule in zwei Sprachen. Bei ihrer Arbeit orientieren sich die Reporter der vierten bis sechsten Klasse an den ganz Großen. Thomas Roth haben sie im ARD-Hauptstadtstudio besucht und auch der Fritz-Redaktion beim RBB haben sie auf die Finger geschaut. "Wir versuchen nicht nur etwas für unsere Arbeit zu erfahren, es ist auch ein aufregendes Erlebnis in einem Fernsehstudio zu sein", sagt Chefredakteur Davide (11). Dennoch hat sich das Abgucken gelohnt. Während die Schüler vorher aufschreiben, was ihnen gefiel, schreiben sie jetzt, was die anderen interessiert. Zum Beispiel darüber wie sich Außenseiter in der Klasse fühlen oder über die Vorzüge der Ferien. Natürlich gibt es wie in einer echten Zeitung auch Rubriken wie Rätsel, CD-Tips oder Leserbriefe.

flo