Auszeichnung

Ehrung für zwei Initiativen in Nahost

Für ihren gewaltfreien Widerstand sind Sonntag in Berlin eine israelische und eine palästinensische Initiative mit der Carl-von-Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte ausgezeichnet worden.

Die Vereinigung "Anarchisten gegen die Mauer" in Israel und das "Bürgerkomitee des Dorfes Bil'in" in Palästina setzten sich "gemeinsam und gewaltfrei" für eine Zukunft ohne Ausgrenzung, Unterdrückung und Krieg ein, sagte Liga-Präsidentin Fanny-Michaela Reisin bei der Verleihung der Medaille. Mit der undotierten Auszeichnung erinnert die Liga für Menschenrechte an den Friedensnobelpreisträger und Pazifisten Carl von Ossietzky, der 1938 an den Folgen seiner KZ-Haft gestorben ist.