Gericht lehnt Moscheebau in Neukölln ab

Das Verwaltungsgericht Berlin hat gestern eine Klage des Vereins inssan e.V. zur Errichtung eines islamischen Kultur- und Gebetshauses in Neukölln abgewiesen.

Berlin Das Verwaltungsgericht Berlin hat gestern eine Klage des Vereins inssan e.V. zur Errichtung eines islamischen Kultur- und Gebetshauses in Neukölln abgewiesen.

Der Verein will an der Pflügerstraße 34-36 ein Kulturhaus mit Moschee, Konferenz- und Seminarräumen sowie einer Schule errichten. Die Nutzfläche soll mehr als 8000 Quadratmeter betragen. Die Senatsverwaltung hatte die Genehmigung versagt, weil das Vorhaben zu groß für ein allgemeines Wohngebiet sei. Das Gericht bestätigte gestern diese Auffassung. Religiöse Einrichtungen seien demnach zwar im allgemeinen Wohngebiet zulässig. Die Größe des konkreten Vorhabens übersteige aber das in einem Wohngebiet zulässige Nutzungsmaß.

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