Unglück

Rentner stirbt nach Unfall mit Straßenbahn

Erneut ist gestern in Hellersdorf ein Fußgänger bei einem Straßenbahnunfall ums Leben gekommen. Der 81-jährige Mann war gegen 11.30 Uhr an der Haltesstelle Stendaler Straße Ecke Henny-Porten-Straßen von einem Zug der Linie M 18 erfasst worden, als er die Fußgängerfurt überqueren wollte.

Der Rentner wurde mit schweren Verletzungen in das Unfallkrankenhaus Marzahn eingeliefert. Wie die Polizei am Abend mitteilte, ist der Senior gegen 16 Uhr an den Folgen der erlittenen Verletzungen gestorben. Der Fahrer der Straßenbahn erlitt einen Schock. Der Ermittlungen der Polizei zur Unfallursache dauern noch an.

Der 81-Jährige ist bereits das siebte Todesopfer nach Unfällen mit Straßenbahnen in Berlin in diesem Jahr. Allein drei dieser Unfälle ereigneten sich in den zurückliegenden zehn Tagen. Am Freitag vergangener Woche starb an der Möllendorffstraße in Lichtenberg ein 49 Jahre alter Mann, nachdem er mit einer Hand in einer Tür einer anfahrenden Bahn stecken geblieben und überrollt worden war. Zwei Tage zuvor war eine 73-Jährige gestorben, die einen Tag zuvor an der Berliner Straße in Pankow von einer Tram erfasst worden war.

Im Vorjahr hatte es vier tödliche Straßenbahnunfälle in Berlin gegeben, 2003 waren acht Menschen bei Tram-Unfällen ums Leben gekommen.