80 Prozent der S-Bahnhöfe sind barrierefrei

Rechtzeitig zum Weihnachtsfest wurde gestern in Friedenau der vorletzte Aufzug der Wannseebahn in Betrieb genommen. Ab sofort gibt es eine bequeme Verbindung vom Fußgängertunnel zum Bahnsteig. Der letzte Fahrstuhl auf der Wannseebahn, am Bahnhofsvorplatz in Friedenau, soll im Laufe des kommenden Jahres folgen.

Beide Aufzüge sind als so genannte Durchlader konstruiert. Sie ermöglichen es Rollstuhlfahrern, ohne Wendemanöver ihr Ziel zu erreichen. Auf der Tastatur des Lifts ist zusätzlich Braille-Blindenschrift angebracht, um auch Sehbehinderten das Benutzen zu erleichtern.

Derzeit sind mehr als 80 Prozent der S-Bahnhöfe in Berlin und Brandenburg barrierefrei zugänglich, so das Unternehmen.

Im bundesdeutschen Vergleich nehme die Region einen "Spitzenplatz" ein. Bei der BVG wurde gestern im U-Bahnhof Dahlem- Dorf ein behindertengerechter Aufzug in Betrieb genommen. Damit sind 57 und somit etwa ein Drittel aller Berliner U-Bahnhöfe mit Aufzügen oder Rampen ausgestattet. Bis kommenden April entstehen am Innsbrucker Platz, Friedrichstraße, Stadtmitte und Alexanderplatz weitere Aufzüge.

ha