Weltpremiere: TU-Ballon steigt mit Wasserdampf

Weltpremiere am Institut für Luft- und Raumfahrt der Technischen Universität: Jungforscher präsentierten gestern den ersten Ballon, der mit Hilfe von überhitztem Wasserdampf in die Lüfte steigen soll. Der sechs Meter hohe so genannte Heißdampf-Aerostat (Heidas) soll dank einer besonderen Isolierschicht aus Polyesterfolie und Aluminium doppelt so schwere Lasten tragen können wie ein vergleichbarer Heißluftballon. Und die Füllung mit etwa 120 Grad heißem Dampf ist wesentlich preiswerter als die mit Helium. "Heidas wird keine Konkurrenz zum Cargo-Lifter", sagt Luftfahrtstudent Stefan Skutnik, "aber eine Alternative, über die sich alle Sportler freuen." Vermutlich noch im April soll Heidas, der in zwei Jahren von der Projektwerkstatt entwickelt wurde, erstmals in die Lüfte steigen.

mst