Rechtspopulisten

Journalistenverband zeigt Pegida-Frontfrau Festerling an

Muss wegen ihrer Rede bei der Legida-Kundgebung am 11. Januar mit einem juristischen Nachspiel rechnen: Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling.

Muss wegen ihrer Rede bei der Legida-Kundgebung am 11. Januar mit einem juristischen Nachspiel rechnen: Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling.

Foto: imago stock&people

Tatjana Festerling hetzt gerne gegen die „Lügenpresse“. Nun wurde die Pegida-Frontfrau vom Deutschen Journalistenverband angezeigt.

Berlin.  Der Deutsche Journalistenverband (DJV) hat Anzeige gegen Tatjana Festerling erstattet. Die Pegida-Organisatorin soll sich bei ihrer Rede auf der Legida-Kundgebung in Leipzig am 11. Januar unter anderem der Volksverhetzung schuldig gemacht haben.

„Wenn die Mehrheit der Bürger noch klar bei Verstand wäre, dann würden sie zu Mistgabeln greifen und diese volksverratenden, volksverhetzenden Eliten aus den Parlamenten, aus den Gerichten, aus den Kirchen und aus den Pressehäusern prügeln“, soll Festerling unter anderem gesagt haben. Diese Äußerung sei „geeignet, den öffentlichen Frieden zu stören“, heißt es in dem Anzeigeschreiben des DJV an die Staatsanwaltschaft Leipzig. Auch der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hatte die Äußerungen Festerlings als Volksverhetzung und Aufruf zu Gewalt verurteilt.

Auch die MDR-Reporterin Ine Dippmann hat in der Folge der Legida-Demo am 11. Januar Anzeige erstattet. Wie der „Tagesspiegel“ berichtet, soll Dippmann von einer Demonstrantin ins Gesicht geschlagen worden sein, als sie von Pegida-Anführer Lutz Bachmann ein Handyfoto machen wollte. (ba)

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