GEZ

Betrüger verschicken gefälschte GEZ-Schreiben

Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben es nicht einfach. Erst stößt die verpflichtende Abgabe bei den Konsumenten für Unverständnis, nun sind auch noch gefälschte Schreiben im Umlauf.

Foto: Paul Zinken / dpa

Die verpflichtende Rundfunkgebühr für alle Haushalte ist äußerst unbeliebt und stoßt auf viel Unverständnis in der Bevölkerung. Nun sind auch falsche Schreiben zu den Rundfunkbeiträgen im Umlauf.

In den Briefen würden Verbraucher aufgefordert, den Beitrag für die Monate April bis Juni auf ein Konto bei der Landesbank Berlin zu überweisen, erklärte die Verbraucherzentrale Sachsen in Leipzig.

Zahlaufforderung ist Fälschung

Allerdings seien die Schreiben nicht an einen einzelnen Empfänger gerichtet, sondern an „alle privaten Haushalte im Beitragsgebiet Deutschland“.

Empfänger könnten die Briefe getrost entsorgen. Denn die täuschend echten Schreiben hätten nichts mit dem tatsächlichen Beitragsservice zu tun.

Grundsätzlich gilt: Die echten Briefe würden immer direkt und persönlich an die jeweiligen Beitragszahler adressiert.