Bundesfinanzministerium

Deutsche zahlen so viel Steuern wie noch nie

Foto: Bildagentur-online

Die Steuereinnahmen legen weiter deutlich zu. Bund, Länder und Gemeinden nahmen im 1. Quartal 2012 sechs Prozent mehr ein als im Jahr zuvor.

Ungeachtet der stagnierenden Wirtschaft im Winter sind die Steuereinnahmen im ersten Quartal sprunghaft um 6,1 Prozent gestiegen. Dies geht aus dem Monatsbericht April des Bundesfinanzministeriums hervor, der am Freitag in Berlin veröffentlicht wurde.

Mit 130,6 Milliarden Euro hätten Bürger und Unternehmen so viel Geld an den Fiskus überwiesen, wie noch nie zuvor in einem ersten Quartal, hieß es.

Allein im März hat der Fiskus 48,9 Milliarden Euro und damit 3,3 Milliarden mehr als im Vorjahresmonat eingenommen. Das entspricht einem Zuwachs von 7,2 Prozent gegenüber März 2011.

Das Umsatzsteueraufkommen stieg im ersten Quartal um 3,3 Prozent, das Lohnsteueraufkommen um fünf Prozent – allein diese beiden Steuern machten rund 60 Prozent des Gesamtaufkommens aus.

Besonders kräftig sei die von Konzerngewinnen abhängige Körperschaftsteuer im ersten Quartal gestiegen: Mit 5,5 Milliarden Euro zahlten die Kapitalgesellschaften demnach mehr als doppelt so viel Steuern wie im Vorjahresquartal. Zudem habe der Immobilienboom zu einem Zuwachs bei der Grunderwerbsteuer von gut 20 Prozent geführt.

( AFP/dpa/mim )

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