Wahltrend

Piraten bleiben weiterhin bei 13 Prozent

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Die Piraten können laut einer Umfrage zwar nicht weiter zulegen, bleiben aber auf ihrem bisherigen Höchstwert von 13 Prozent.

Die Piratenpartei liegt nach Umfragen unverändert hoch in der Wählergunst. In einer Forsa-Umfrage kamen die Piraten am Mittwoch erneut auf 13 Prozent. Das Institut Allensbach sieht sie bei 10 Prozent, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet. Das sind die höchsten Werte, die die Partei bei den beiden Instituten bisher erreicht hat.

In dem am Mittwoch veröffentlichten Wahltrend von „Stern“ und RTL lag auch die seit Monaten schwächelnde FDP stabil bei 5 Prozent und würde damit vermutlich in den Bundestag einziehen. Bei Allensbach kamen die Liberalen hingegen nur auf 3,5 Prozent.

Die SPD gewinnt einen Punkt

Etwas schwächer präsentierte sich die CDU mit 35 Prozent (minus 1) bei Forsa und 34,5 Prozent bei Allensbach. Die SPD kletterte laut Forsa leicht auf 25 Prozent (plus 1), bei Allensbach kam sie auf 28 Prozent. Auch die Grünen erholten sich etwas und stiegen bei Forsa um einen Punkt auf 12 Prozent. Bei Allensbach lagen sie mit 14 Prozent vor den Piraten. Die Linkspartei kam bei beiden Instituten auf 7 Prozent. Laut Forsa sank sie damit um einen Prozentpunkt.

Schwarz-Gelb lag im Forsa-Wahltrend von „Stern“ und RTL mit 40 Prozent drei Punkte vor Rot-Grün. Beide Lager hätten keine Regierungsmehrheit. Bei Allensbach läge Rot-Grün mit 42 Prozent hingegen vier Punkte vor Schwarz-Gelb mit zusammen 38 Prozent.

Weder Union und FDP (zusammen 40 Prozent) noch SPD und Grüne (zusammen 37 Prozent) hätten somit der Umfrage zufolge eine Mehrheit im Bundestag. Rechnerisch möglich wären neben einer großen Koalition nur Bündnisse aus drei Parteien. Für die Umfrage im Auftrag von RTL und des Hamburger Magazins „Stern“ befragte Forsa vom 10. bis 13. April 2001 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger.

( AFP/dpa/nbo )

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