Umfrage

Jeder Vierte kann sich vorstellen, Piraten zu wählen

Eine neue Umfrage attestiert der Piratenpartei ein Wählerpotenzial von insgesamt 24 Prozent. Bei der Sonntagsfrage legt Rot-Grün derweil wieder zu.

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Im Vorfeld der Landtagswahlen in drei Bundesländern kann Rot-Grün bundesweit in der Wählergunst zulegen. Die SPD verbessert sich nach einer Emnid-Umfrage im Auftrag der „Bild am Sonntag“ im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt auf 28 Prozent. Die Grünen, Wunschkoalitionspartner der SPD für 2013, legen ebenfalls um einen Punkt zu und kommen jetzt auf 15 Prozent.

Unverändert stärkste politische Kraft bleibt die Union mit 35 Prozent. Der Koalitionspartner FDP verharrt unter der 5-Prozent-Marke bei vier Prozent. Leichte Verluste von jeweils einem Prozentpunkt müssen Linke und Piraten hinnehmen, beide Parteien liegen bei 7 Prozent.

An diesem Sonntag wird im Saarland gewählt. Als nächste Bundesländer sind Schleswig-Holstein am 6. Mai und Nordrhein-Westfalen am 13. Mai an der Reihe.

24 Porzent halten die Piratenpartei für wählbar

Ein Viertel der Deutschen hält die Piraten grundsätzlich für wählbar. In einer Forsa-Umfrage für das Nachrichtenmagazin „Focus“ gaben 24 Prozent der Befragten an, sie könnten sich vorstellen, die Piraten zu wählen.

Obwohl die Piratenpartei eher als Partei der Jugend gilt, stößt sie bei den mittleren Altersgruppen auf die größte Zustimmung. 41 Prozent der 30- bis 39-Jährigen können sich vorstellen, die Piraten zu wählen. Bei den 40- bis 49 Prozent ist das Wählerpotenzial etwas geringer. In der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen sind es nur noch 26 Prozent.

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte im Auftrag des Magazins 1005 repräsentativ ausgewählte Deutsche.