Auszeichnung

Osnabrück legt Ehrenbürgerschaft für Wulff auf Eis

Eigentlich sollte Bundespräsident Wulff Ehrenbürger der Stadt Osnabrück werden – zumindest wurde er Anfang Dezember dafür vorgeschlagen. Doch zu diesem Zeitpunkt war von einer Kreditaffäre noch nicht die Rede.

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Der Rat der Stadt Osnabrück hat einem Medienbericht zufolge einen Vorstoß über eine Ehrenbürgerschaft für Bundespräsident Christian Wulff vorerst auf Eis gelegt. Wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ berichtete, hatte der Verkehrsverein Stadt und Land Osnabrück am 9. Dezember den gebürtigen Osnabrücker Wulff für die Ehrenbürgerschaft vorgeschlagen.

Als am 13. Dezember die Kreditaffäre Schlagzeilen machte, habe der Verwaltungsausschuss des Osnabrücker Rates entschieden, das Thema vorerst nicht weiter zu verfolgen. Seitdem ist der Vorgang dem Blatt zufolge nicht erneut auf die Tagesordnung gekommen.

Ein Stadtsprecher bestätigte, dass sich der Ausschuss mit dem Thema befasst hatte. Er wollte jedoch keine direkte Verbindung zwischen dem Beschluss zur Nichtbehandlung und der Affäre ziehen. Die Entscheidung über eine Ehrenbürgerschaft sei ein langwieriger Vorgang, sagte er. Über das Thema sei seit der Antragstellung nicht gesprochen worden. Wann eine Entscheidung falle, könne er nicht sagen.