Schlussetappe

Castor umgeladen – Polizei räumt nun die Straßen

Endspurt für den Atommüll-Transport: Alle elf Castor-Behälter sind umgeladen. Nun geht es die letzten Kilometer auf der Straße weiter, die von Atomkraftgegner blockiert wird. Die Polizei hat längst mit der Auflösung der Blockaden begonnen.

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Nach Messungen der Umweltschutzorganisation Greenpeace ist die Strahlenbelastung im Zusammenhang mit dem Castor-Transport beträchtlich

Video: Reuters
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Die Polizei hat mit der Räumung von Straßenblockaden im Wendland begonnen und will jetzt den Weg für den Castor-Transport ins Zwischenlager Gorleben frei machen. Atomkraftgegner blockierten nach eigenen Angaben mehr als 25 Stunden lang die Zufahrt zum Zwischenlager. Die Polizei muss viele der Castor-Gegner von der Straße tragen.

Die elf Atommüll-Behälter müssen auf Speziallastwagen noch rund zwanzig Kilometer bis zu ihrem Ziel im Zwischenlager zurücklegen. Die Transportstrecke ist von einem großen Polizeiaufgebot gesichert.

Der Atommüll-Transport war vor fünf Tagen per Zug in Frankreich gestartet, auf dem Weg zu der Verladestation in Dannenberg aber durch Gleisblockaden von Atomkraftgegnern aufgehalten worden und erst am Montagmorgen dort angekommen.

Auf den Straßen zwischen Dannenberg und Gorleben versammelten sich am Montag hunderte Demonstranten bei Straßenblockaden, um die Castoren auf der letzten Etappe weiter zu behindern.

Mitglieder von Greenpeace hatten sich am Montagvormittag mit einem Kleintransporter und einem Betonblock an einer Straßenkreuzung verankert. Sie versperrten damit eine mögliche Transportroute für den Castor. Der Polizei gelang es nach rund sechs Stunden, das Fahrzeug mit zwei Greenpeace-Mitgliedern von der Straße weg zu bringen.

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