Nach Plagiatsaffäre

De Maizière fordert Respekt für Guttenberg-Comeback

Verteidigungsminister de Maizière hätte keine Probleme mit einer Rückkehr Guttenbergs in die Politik. Es sei Guttenbergs eigene Entscheidung, die man respektieren müsse.

Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hält ein politisches Comeback seines Vorgängers Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) nicht für ausgeschlossen.

„Die Entscheidung darüber liegt bei ihm“, sagte de Maizière der „Passauer Neuen Presse“. „Die Öffentlichkeit sollte das respektieren und nicht jeden seiner Schritte bis in den letzten Winkel verfolgen.“

Der im Zuge der Plagiatsaffäre zurückgetretene CSU-Politiker hatte sich am Wochenende auf einer Sicherheitskonferenz in Kanada erstmals wieder öffentlich zu Wort gemeldet.

In der kommenden Woche (29. November) soll ein Interview-Buch Guttenbergs erscheinen, in dem er sich auch zur Aberkennung seines Doktortitels äußert.

Die Staatsanwaltschaft Hof will das Ermittlungsverfahren gegen ihn noch vor Weihnachten abschließen. Bei der Anklagebehörde waren mehrere Anzeigen wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Urheberrecht eingegangen.

( dpa/pku )

Neueste Politik Videos

Neueste Politik Videos