Landtagswahl 2013

Ude (SPD) vor Seehofer (CSU) bei Umfrage in Bayern

Laut einer Umfrage kommt die CSU in Bayern nur noch auf 41 Prozent der Wählerstimmen. Zudem würden die Bayern als Ministerpräsidenten lieber einen SPD-Mann sehen.

Die CSU muss einer neuen Umfrage zufolge bei der Landtagswahl 2013 in Bayern den Verlust ihrer Regierungsmacht befürchten. Nach den Angaben des Forsa-Instituts liegt die CSU im Freistaat in der Wählergunst nur noch bei 41 Prozent. Der gegenwärtige Koalitionspartner FDP wäre mit drei Prozent nicht mehr im Landtag vertreten.

Dagegen verbesserte sich die SPD auf 21 Prozent, die Grünen legten auf 16 Prozent zu. Zusammen mit den Freien Wählern (rund 10 Prozent) kommt die derzeitige Opposition damit auf 47 Prozent. Forsa hatte für das Magazin „Stern“ zwischen dem 15. und dem 26. August rund 1000 Wahlberechtigte in Bayern befragt.

Wenn der bayerische Ministerpräsident direkt gewählt würde, läge die CSU laut Umfrage sogar noch hinter der SPD. Der höchstwahrscheinlich als SPD-Spitzenkandidat antretende Münchner Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) käme auf 42 Prozent. Den amtierenden Ministerpräsidenten Horst Seehofer würden 39 Prozent direkt wählen.

Demnach sind auch mehr Wähler des CSU-Koalitionspartners FDP für Ude als für Seehofer – 46 Prozent der Anhänger der Liberalen bevorzugen den SPD-Mann, 35 Prozent den CSU-Politiker.

( dapd/AFP/gefi )