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SPD-Chef Gabriel will einen neuen Stellvertreter

Der SPD-Spitze sollen künftig fünf statt vier stellvertretende Vorsitzende angehören. Das fordert der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel.

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Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel plädiert für einen zusätzlichen Stellvertreter an der Spitze seiner Partei. Dem Präsidium der SPD sollten künftig „fünf stellvertretende Vorsitzende“ angehören, heißt es in dem Entwurf für ein Organisationspolitisches Grundsatzprogramm der SPD, das Morgenpost Online vorliegt.

Bislang hat die SPD vier stellvertretende Vorsitzende: NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz, die Schweriner Sozialministerin Manuela Schwesig und Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit.

Ein Kandidat für den neu zu schaffenden Vize-Posten sei noch nicht auserkoren, sagte ein SPD-Sprecher "Morgenpost Online“.

In der SPD gibt es Unmut über die Dominanz von Landespolitikern in der Stellvertreter-Riege. Kürzlich hatte SPD-Chef Gabriel eine 15-prozentige „ Migrantenquote “ exekutiert.