Präsidentschaft

US-Wahl: Das sind die wichtigsten Termine

Der Wahlkampf in den Vereinigten Staaten ist einen Monat vor der Stimmabgabe in vollem Gange. So sieht der Fahrplan bis zur Vereidigung aus.

Donald Trump, Präsident der USA, kommt zu einer Wahlkampfveranstaltung in Winston-Salem.

Donald Trump, Präsident der USA, kommt zu einer Wahlkampfveranstaltung in Winston-Salem.

Foto: Evan Vucci / dpa

Washington. Donald Trump und Joe Biden liefern sich seit Wochen einen erbitterten Wahlkampf. Während die Demokraten versuchen, Trumps Versagen in der Corona-Krise für sich zu nutzen, droht der amtierende US-Präsident seinem Klientel, dass sie sich in Joe Bidens Amerika nicht sicher fühlen könnten. Der Präsidentschaftswahlkampf zeigt einmal mehr, wie gespalten das Land ist – und dabei hat das Finale noch gar nicht angefangen.

US-Wahl: Donald Trump gegen Joe Biden

Zwar trafen Trump und Biden Ende September bereits einmal direkt aufeinander, beim ersten TV-Duell in Cleveland, Ohio. Zwei weitere Male werden die Kandidaten noch vor laufender Kamera diskutieren – wenn es der Gesundheitszustand des mit dem Coronavirus infizierten Trump zulässt. Doch auch wenn am 3. November gewählt wird, dauert es noch Monate, bis Trump entweder im Amt bestätigt oder Biden ihn ablösen wird. Der Weg ins Weiße Haus zieht sich eben ein wenig.

US-Wahl: So sieht der Fahrplan der nächsten Monate aus

  • 8. Oktober (MESZ): TV-Duell der Vizepräsidenten-Anwärter Mike Pence und Kamala Harris in Salt Lake City (Utah)
  • 16. Oktober (MESZ): Zweites TV-Duell Trump gegen Biden in Miami (Florida) – Durchführung unklar
  • 23. Oktober (MESZ): Drittes und letztes TV-Duell Trump gegen Biden in Nashville (Tennessee)
  • 29. Oktober: US-Regierung legt mit Spannung erwartete Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung im 3. Quartal vor
  • 3. November: Tag der Wahl
  • 14. Dezember: 538 Wahlfrauen und Wahlmänner geben in allen Bundesstaaten ihre Stimmen für den Präsidenten ab
  • 6. Januar: Im US-Kongress wird bekanntgegeben, wer der nächste Präsident sein wird. Ein Kandidat braucht für den Sieg mindestens 270 Stimmen der Wahlleute
  • 20. Januar: Amtseinführung des neu gewählten Präsidenten in Washington

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(dpa/bml)

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