Terrorabwehr

Ausnahmezustand in Frankreich wird wohl verlängert

Noch immer wirkt der IS-Terror von November nach: Präsident Francois Hollande will wohl den Ausnahmezustand in Frankreich verlängern.

Ein Soldat patrouilliert am Eiffelturm in Paris: Seit den IS-Terroranschlägen vom November herrscht in Frankreich der Ausnahmezustand – und wird wohl noch andauern.

Ein Soldat patrouilliert am Eiffelturm in Paris: Seit den IS-Terroranschlägen vom November herrscht in Frankreich der Ausnahmezustand – und wird wohl noch andauern.

Foto: Guillaume Horcajuelo / dpa

Paris.  Der Ausnahmezustand in Frankreich wird nach Einschätzung des Präsidenten der Nationalversammlung wohl verlängert. Staatschef Francois Hollande habe diese Maßnahme in einem Gespräch mit ihm als „ziemlich wahrscheinlich“ bezeichnet, sagte Claude Bartolone am Mittwoch zu Journalisten.

Nach den Anschlägen im November hatte Frankreich den Ausnahmezustand bis zum 26. Februar ausgerufen. Die Vollmachten erlauben es der Polizei unter anderem, Verdächtige leichter festzunehmen und gegen sie mit Razzien vorzugehen. Die Extremistenmiliz Islamischer Staat bekannte sich zu Angriffen auf die Konzerthalle Bataclan und das Fußballstadion in St. Denis, in dem am 13. November das Länderspiel zwischen Frankreich und Deutschland stattfand. Seit November hat Frankreich die Luftangriffe auf mutmaßliche IS-Stellungen in Syrien und im Irak verstärkt. (rtr)