US-Wahlkampf

Sarah Palin soll Donald Trump im Wahlkampf unterstützen

Sarah Palin ist die bekannteste Vertreterin der ultrakonservativen Tea-Party-Bewegung.

Sarah Palin ist die bekannteste Vertreterin der ultrakonservativen Tea-Party-Bewegung.

Foto: © Joshua Roberts / Reuters / REUTERS

Prominente Wahlkampf-Unterstützung für Donald Trump: Die einstige Gouverneurin von Alaska, Sarah Palin, geht für ihn auf Stimmenfang.

Washington.  Der umstrittene US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump bekommt 13 Tage vor den ersten Vorwahlen im US-Bundesstaat Iowa Unterstützung von Sarah Palin, der Vorzeigefrau der ultrakonservativen Tea-Party-Bewegung.

Die einstige Gouverneurin im US-Bundesstaat Alaska werde Wahlkampf für Trump machen, teilte das Wahlkampfteam des Immobilien-Moguls aus New York am Dienstag mit. Palin war 2008 selbst als Kandidatin der Republikaner im Gespräch, hatte aber wiederholt mit verbalen Ausrutschern Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Schließlich kandidierte sie an der Seite des Republikaners John McCain für das Amt der Vizepräsidentin – erfolglos.

Trump: „Es ist mir eine Ehre“

„Es ist mir eine Ehre, Sarahs Unterstützung zu bekommen“, zitiert die „New York Times“ den Präsidentschafsbewerber Trump. „Sie ist eine Freundin und eine Person von hoher Qualität, der ich großen Respekt zolle.“

Die Zusammenarbeit Trumps mit Palin wird als Versuch des New Yorkers gewertet, seinen bisher schärfsten innerparteilichen Widersacher Ted Cruz auszuschalten. Der Texaner Cruz, politisch ebenfalls am äußerst rechten Rand der Republikaner angesiedelt, hat bisher viele Anhänger in der Tea-Party-Bewegung, die sich besonders an den Reformen von Amtsinhaber Barack Obama reibt. Cruz und Trump liefern sich bei der in zwei Wochen bevorstehenden Vorwahl im Bundesstaat Iowa ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Palin wäre gerne Energieministerin

Bereits im vergangenen September hatte Palin in einem CNN-Interview erklärt, sie wäre gerne Energieministerin unter Donald Trump. Allerdings würde sie vielleicht gar nicht lange im Amt bleiben, sollte Trump sie ins Kabinett holen. „Wenn ich an der Spitze (des Ministeriums) stünde, würde ich es abschaffen“, sagte Palin. Im Dezember saß die 52-Jährige bei der TV-Debatte der republikanischen Präsidentschaftsbewerber in Las Vegas im Publikum. (dpa/jkali)

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