Gipfeltreffen

Obama will globale Flüchtlingskrise zur Chefsache machen

Mit einem Gipfeltreffen bei den Vereinten Nationen will US-Präsident Obama die Lage der weltweit 60 Millionen Flüchtlinge verbessern.

Allein aus Syrien sind bislang 4,5 Millionen Menschen geflohen. Das Bild entstand im türkischen Flüchtlingscamp Sanliurfa.

Allein aus Syrien sind bislang 4,5 Millionen Menschen geflohen. Das Bild entstand im türkischen Flüchtlingscamp Sanliurfa.

Foto: Sedat Suna / dpa

New York.  US-Präsident Barack Obama ergreift die Initiative in der globalen Flüchtlingskrise: Bei der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York im kommenden September sollen Staats- und Regierungschefs aus aller Welt zusammenkommen, um über Lösungen zu beraten. Das kündigte US-Botschafterin Samantha Power am Montag (Ortszeit) bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates zum Sysrien-Konflikt an.

Bislang sei die internationale Gemeinschaft „völlig unfähig“ gewesen, auf die eskalierende Flüchtlingskrise zu reagieren. Mehr als 60 Millionen Menschen sind derzeit weltweit auf der Flucht, mehr als jemals zuvor seit dem Zweiten Weltkrieg. Diese Menschen bräuchten mehr Schutz, Hilfe und Fürsorge, so Powers.

Allein aus Sysrien flohen bislang 4,5 Millionen Menschen

Die Weltgemeinschaft müsse die Flüchtlingshilfe reformieren, um das menschliche Leid zu beenden. Außderm drohe eine Verschärfung der Flüchtlingskrise, falls die Konflikte in Syrien, Jemen und Libyen nicht auf dem Verhandlungsweg gelöst würden. Allein aus Syrien flüchteten seit Ausbruch der Kämpfe vor fast fünf Jahren rund 4,5 Millionen Menschen. (epd)