Hinterhalt

Sieben Blauhelm-Soldaten in der Elfenbeinküste getötet

Bei einem Schusswechsel in dem afrikanischen Staat sind sieben Soldaten getötet worden. Wer genau hinter dem Anschlag steckt, ist unklar.

Bei einem Hinterhalt sind sieben Blauhelm-Soldaten in der Elfenbeinküste getötet worden. Nach Angaben eines UN-Sprechers in New York vom Freitagabend wurden die Männer in der Nähe der Ortschaft Para im Westen des Landes überfallen. Bei dem Schusswechsel seien die aus Niger stammenden Friedensschützer getötet worden. Wer genau hinter dem Anschlag steckt, war zunächst unklar.

In der Elfenbeinküste hatte sich nach der Wahl im Herbst 2010 der abgewählte Präsident Laurent Gbagbo geweigert, das Amt für den Wahlsieger Ouattara freizumachen. Mit einem „robusten Mandat“ hatten UN-Kräfte, vor allem aus der früheren Kolonialmacht Frankreich, interveniert und letztlich dem gewählten Präsidenten Alassane Ouattara mit zur Macht verholfen.

Mittlerweile sitzt Gbagbo vor dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag. Noch immer hat er außerhalb großer Städte aber viele Anhänger. Zudem ist das Land voller Waffen. Allein in Abidjan, der größten Stadt, sollen bis zu 10 000 illegale Waffen im Umlauf sein.

( dpa/bee )

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